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lebt in der Schweiz, ist System Engineer MCP bei A-Enterprise GmbH. Mitglied des UNBLOG Network. Author und Blogger zu den Themen, Linux und Open Source. Tutorials für Windows, VMware, Synology, Fortinet.

Digital Signage selber gemacht

Info und Besucherbegrüßungsbildschirm.

Unter dem Begriff Digital Signage wird der Empfangsbildschirm und Begrüßungsbildschirm verstanden. An den Stellen, an denen sich Informationen tagtäglich mehrmals ändern, sind digitale Lösungen für Info- und Begrüßungsbildschirme bei Unternehmen, in der Hotel Lobby oder öffentlichen Veranstaltungen anzutreffen.

Informationsbildschirme zur Besucherbegrüßung

bieten vielseitige Möglichkeiten und vermitteln einen professionellen Eindruck. Denn gerade hier gilt: „Der erste Eindruck zählt!“ Es soll Besucher Faszinieren und dem Kunden gleich beim ersten Kontakt eine optimale Atmosphäre verschaffen.

Auf dem Markt bieten sich diverse Produkte an, als Software oder als Cloud-Lösung. Es werden zeitgesteuerte Begrüßungen, Raumbelegungen, Veranstaltungen, Mitarbeiter-Infos und Zeitpläne vom eignen Computer oder Tablet aus, auf entfernten Bildschirmen angezeigt.

In diesem Beitrag wird beschrieben, wie ein Digital Signage selber umgesetzt werden kann, als Basis dazu dient die Software FrontFace von Mirabyte, die Hardware besteht aus einem Intel NUC Barebone PC, es wird also kein Cloud Dienst in Anspruch genommen.

Warum kompliziert, wenn es auch einfach geht?

FrontFace for Public Displays kann auf jedem Microsoft Windows PC (Windows 7, 8.1 oder 10) eingesetzt werden und kann beliebige Flachbildschirme, Fernseher oder Monitore ansteuern! So braucht man keine proprietäre und teure Hardware anzuschaffen. Die Einrichtung eines Servers oder Änderungen an der Firewall ist nicht erforderlich. Die Installation und Inbetriebnahme von FrontFace ist in 15 Minuten erledigt!

Der Player PC

Die Systemkomponenten des Player PC bestehen aus einem Intel NUC mit 4 GB DDR4 Memory und 120 GB M.2 SSD Speicher.

Player-PC mit Bildschirm verbinden

Die meisten Flachbild-TV und Bildschirme verwenden HDMI. In diesem Fall braucht es also ein HDMI-Kabel. Weitere Standards sind VGA, DVI, DisplayPort und Mini DisplayPort. Es gibt auch Adapter mit denen die Anschlüsse eines Kabels umgewandelt werden können (z.B. HDMI zu DisplayPort).

Für die Wandmontage eignet sich die bewegliche TV-Wandhalterung WALL 3145, diese trägt Fernseher mit einem Gewicht von bis zu 15 kg. Mit der WALL 3145 lässt sich nahezu jeder Fernseher zwischen 19″ und 40″ (48-102 cm) an der Wand montieren.

Präsentationssystem

FrontFace for Public Displays ist ein leistungsfähiges Präsentationssystem mit integriertem Content Management, welches es ermöglicht, auf einfache weise Bildschirme und Großbildschirme, zentral und zeitgesteuert mit beliebigen Informationen, Inhalten und Medien zu versorgen. Egal ob mit Bildern, Videos, Texten, PDF-Dateien, RSS (Nachrichten-Schlagzeilen), Wetterinformationen oder Webseiten im HTML-Format – mit FrontFace geht das ganz einfach! Dank der genialen Print2Screen-Funktion können Inhalte sogar aus beliebigen Anwendungen (PowerPoint, Word, Excel, etc.), die über eine Druckfunktion verfügen, in erstklassiger HD-Qualität mit nur einem Klick erstellt und eingebunden werden.

Das Software Paket besteht aus FrontFace Assistent und FrontFace Player, der Player wird auf dem Intel Barebone PC installiert, dieser über das HDMI Kabel mit dem Flachbild-TV verbunden ist. Der FrontFace Assistent kann auf beliebig vielen Computer installiert werden, wo die Präsentation zusammengestellt, und anschließend zum Player übertragen wird.

Quellen Link: https://www.mirabyte.com

 

Zugriff auf Virtuellen Festplatten

Wiederherstellen von Dateien aus VMware Images

 

Dateien auf virtuellen Festplatten mit 7-Zip wiederherstellen, oder Dateien von einer virtuellen Partition in eine andere zu kopieren, ohne das virtuelle Betriebssystem zu booten. Außerdem können Dateien auch gelöscht, verschoben oder zu einer virtuellen Maschine hinzufügt werden, um beispielsweise ein nicht mehr Boot fähiges System zu reparieren oder Offline-Windows-Updates auszuführen.

7-Zip

Eine weitere Möglichkeit ergibt sich zur Wiederherstellung von Daten aus einer Snapshot Sicherung, beispielsweise bei VMware Consolidated Backup durch ghettoVCB.

Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten, wie auf den Inhalt eines virtuellen Laufwerks zugegriffen werden kann, ohne das virtuelle Betriebssystem selbst zu booten. Hier wird die recht einfache Lösungen mit 7-Zip vorgestellt.

7-Zip ist wahrscheinlich das beliebteste kostenlose Archiv-Tool, dieses auch die Möglichkeit bietet, VHD-, VDI- und VMDK-Disk-Images zu öffnen. Es können benötigte Dateien einfach aus der virtuellen Maschine extrahiert werden, oder aber das Archive wird über die Schaltfläche Extrahieren in ein Ordner kopiert.

7-Zip Kontextmenu Flat VMDK öffnen
Abbildung: 7-Zip Kontextmenu Flat VMDK öffnen.

Um ein virtuelles Laufwerk zu öffnen, klicken man mit der rechten Maustaste auf die Flat VMDK oder VHD Datei um die virtuelle Festplatte über das 7-Zip-Kontextmenü zu öffnen. Es werden nur Single-Volume-VDIs unterstützt, wenn es mehr als eine Partition gibt, wird kein Root- Verzeichnis geöffnet. Multi-Volume-VHD und VMDK-Dateien werden aber unterstützt, dabei werden die Partitionen nummeriert angezeigt, 0 ist oft die Reserved Boot-Partition, 1 ist die Haupt-Windows-Partition und 2 ist die Partition für das Laufwerk D.