KVM Hypervisor auf CentOS7

KVM ist eine Open-Source Hardware Virtualisierungssoftware, mit dieser Linux-basierte und Windows-basierte virtuelle Maschinen gleichzeitig ausgeführt werden können. KVM wird als Kernel-basierte Virtuelle Maschine bezeichnet und ist eine alternative zu VMware ESXi und Xen, dabei wird durch die Installation des KVM-Pakets das KVM-Modul in den aktuellen Kernel geladen und aus einer Linux-Maschine ein Hypervisor gebildet.

In diesem Beitrag wird gezeigt, wie ein KVM Hypervisor auf CentOS 7.x und RHEL 7.x installiert wird, um danach virtuelle Maschinen zu installieren.

INSTALLATION

Bevor man mit der KVM-Installation fortfährt, überprüft man ob die CPU des Systems die Hardware-Virtualisierung unterstützt. Dazu folgendes Command ausführen in der root Shell  

Es sollte in der Ausgabe das Wort vmx oder svm erscheinen, ansonsten unterstützt die CPU keine Virtualisierung. Möglicherweise lohnt sich ein gang in das System BIOS um die VT-x Boot Einstellung zu aktivieren.

Die KVM-Pakete und die zugehörigen Module werden installiert.

Der KVM Service kann nun aktiviert und gestartet werden.

Wir überprüfen ob die KVM Module auch wirklich gestartet wurden.

Falls eine Minimal CentOS 7 oder RHEL 7 Installation vorliegt, startet der virt-manager nicht, wir müssen also noch X-Window installieren.

Starte den Server neu und versuche dann, den virtual manager zu starten.

Bevor wir beginnen VMs zu deployen, erstellen wir zunächst ein Bridge Interface. Die Bridge-Schnittstelle ist erforderlich, wenn man zum Hypervisor von ausserhalb des Netzwerks auf virtuelle Maschinen zugreifen möchte. In unserem Beispiel heisst das Ethernet Interface ifcfg-eth0.

Bearbeite nun die Interface-Datei ifcfg-eth0 und trage folgendes ein:

Bearbeite die Bridge-Datei ifcfg-br0 und lege folgendes fest:

Starte den Netzwerkdienst neu um die Bridge zu aktivieren.

Überprüfe das Bridge Interface mit dem folgenden Befehl:

 Wer es lieber den Network-Manager machen lässt, der kann das Bridge Interface wie folgt erzeugen:

Virtuelle Maschinen können nun entweder über die Befehlszeile mit dem Befehl virt-install oder über das GUI virt-manager erzeugt werden.

Im GUI gehe hierzu auf die Option Datei und klicke auf New virtual Maschine.

Die virtuelle Maschine wird nun mit Hilfe des Wizard erzeugt.

Virtuelle Maschinen aus der Befehlszeile erstellen:

Aus dem virtual Manager werden die VMs hochgefahren und verwaltet, es wird der Status und die Systemlast angezeigt, ähnlich wie man es von vSphere kennt.

Abbildung: KVM virtual Manager

Weiter ist virt-manager aus Cygwin in Windows 10 ausführbar, hierzu muss Cygwin64 mit dem Xorg-Server und virt-manager installiert sein, mit dem virt-manager verbindet man zum KVM Hypervisor.

Abbildung: Cygwin virt-manager Verindung
Abbildung: Cygwin virt-manager

 

Outlook DelegateSentItemsStyle

Outlook bietet mehreren Personen Zugang auf ein freigegebenes Exchange-Postfach, um von dort E-Mails versenden zu dürfen, die versandten E-Mails finden sich stets im Postfach des eigenen Benutzer „Gesendete Elemente“. Dieses Standard Verhalten von Outlook macht es für Mitarbeiter nur schwer nachvoll­ziehbar, was von wem auf welche E-Mail geant­wortet wurde.

In den Einstellungen von Outlook gibt es keine Möglichkeit, diesen Zustand zu verändern. Jedoch durch das hinzufügen eines Registry-Schlüssels wird ermöglicht, dass Outlook solche E-Mails immer in das Postfach verschiebt, das die E-Mail abgeschickt hat. Die folgende Anleitung ist gültig für Microsoft Outlook 2007 bis 2016.

Öffne den Registrierungs-Editor mit    regedit ausführen, und navigiere zu folgendem Ordner:

Der Ordner 14.0 steht für die Office-Version, es gelten hier folgende Werte zu den Versionen:

13.0 = 2007
14.0 = 2010
15.0 = 2013
16.0 = 2016

Erstelle hier einen neuen DWORT-Wert mit dem Namen DelegateSentItemsStyle. Weise diesem neu erstellten Eintrag den Wert 1 zu.

Alternativ kann man folgenden Befehl in einer als Administrator geöffneten Eingabeaufforderung  ausführen.

Nun sollte Outlook in der Lage sein, die gesendeten E-Mails in den Ordnern des freig­egebenen Postfach zu speichern.

Für öffentliche Ordner gibt es leider keine schnelle Lösung. Hier muss man eine Transport-Rolle auf dem Exchange-Server konfigurieren.

 

IPv6 Deaktivieren

Affine Koexistenz von IPv6 und IPv4 für Ressourcen in der Übergangszeit. IPv6 ist in IPv4 Netzwerk Umgebungen mit Windows Domänen nicht ohne weiteres erwünscht, und kann mit unter zu unerwarteten Störungen führen, so können Verbindungen zu Netzlaufwerke ausfallen, oder das Anmelden in die Domäne ist zeitweise nicht mehr möglich, oft nach dem ein IPv6 fähiger Router in das Netzwerk integriert wurde, suchen die Clients vergeblich die ADS ab, da IPv6 bevorzugt wird, in Koexistenz mit IPv4, muss oft das IPv6 Protokoll systemweit abgeschalten werden.

Damit nicht bei jedem PC die Einstellung manuell gemacht werden muss, kann die Aktion über ein REG Command verteilt werden, aus einer Batch Datei die als Administrator ausgeführt wird, oder zB. aus dem Login Script.

Wobei hier IPv6 für das Loopback-Interface aktiviert bleibt. Das sollte sich jedoch nicht weiter störend auswirken, da so gleichzeitig dafür gesorgt wird, dass IPv4 bevorzugt wird.

Soll IPv6 wieder aktiviert werden gilt folgender Key.

Die Überprüfung auf existierende IPv6 Adressen in der PowerShell.

 

IPv6 Deaktivieren Ubuntu

IPv6 kann in bestimmten Situationen unerwünscht sein, für Systeme die auf IPv6 verzichten können, und nur unter IPv4 betrieben werden, kann das IPv6 Protokoll deaktiviert werden.

Bei Debian basierten Distributionen, Ubuntu 16.04 und 17.04 kann der IPv6 Stack wie folgt deaktiviert werden.

Soll nur ein bestemmtes Interface ohne IPv6 auskommen, zB. ens160.

Die Datei sysctl.conf speichern und die Einstellung aktivieren.

Möchte man IPv6 im laufenden betrieb deaktivieren, gilt folgendes command.

IPv6 ist nun deaktiviert, ein Reboot ist nicht notwendig.

Wird die Entfernung von IPv6 für laufende Daemons zum Verhängnis, so zB. beim SSH Server, kann die Konfiguration geändert werden.

Danach den SSH-Daemon restarten.

Bei Postfix kann ebenfalls erforderlich sein, das ipv4 loopback Interface anzupassen.

Die Überprüfung auf IPv6 Adressen.

 

IPv6 Deaktivieren CentOS

IPv6 kann in bestimmten Situationen unerwünscht sein, für Systeme die auf IPv6 verzichten können, und nur unter IPv4 betrieben werden, kann das IPv6 Protokoll deaktiviert werden.

Bei den Red Hat Distributionen, CentOS 7 kann der IPv6 Stack wie folgt deaktiviert werden.

Soll nur ein bestemmtes Interface ohne IPv6 auskommen, zB. ens160.

Die Datei sysctl.conf speichern und die Einstellung aktivieren.

Möchte man IPv6 im laufenden betrieb deaktivieren, gilt folgendes command.

IPv6 ist nun deaktiviert, ein Reboot ist nicht notwendig.

Wird die Entfernung von IPv6 für laufende Daemons zum Verhängnis, so zB. beim SSH Server, kann die Konfiguration geändert werden.

Danach den SSH-Daemon restarten.

Bei Postfix kann ebenfalls erforderlich sein, das ipv4 loopback Interface anzupassen.

Bei CentOS 6 kann das Kernel Modul angepasst werden.

Den IPv6 Stack deaktivieren.

Server Rebooten.

Überprüfung auf IPv6 Adressen.