Synology Hyper Backup Replikation

Datensicherungsreplikation mit Hyper Backup und rsync

Synology Hyper Backup ermöglicht den vielseitigen Einsatz bei der Anwendung zur Datensicherung. Bei Anforderungen in diesen die gesicherten Daten zusätzlich auf ein weiteres NAS gespeichert werden sollen, beispielsweise für das Worst-Case-Szenario, bei Brand oder Wasserschaden im Serverraum, Vorsorge getroffen werden. Es gibt die Möglichkeit den Backup Speicher mit einem zweiten NAS zu synchronisieren, dieses vorzugsweise in einem anderen Gebäude, oder falls die Möglichkeit besteht, sich an einem anderen Ort befindet.

Dieser Beitrag zeigt den Aufbau einer Datensynchronisation zwischen zwei NAS. Die mit Hyper Backup gesicherten Daten auf der RackStation werden mit einer DiskStation synchronisiert, diese sich im selben Netzwerk befindet, jedoch in einem anderen Gebäude installiert ist.

Zu beginn wird auf der externen DiskStation rsync aktiviert, unter Datendienste – rsync – rsync-Dienst aktivieren.

Bei rsync-Konto aktivieren den Button rsync-Konto bearbeiten und ein Benutzer hinzufügen.

Nun bei der RackStation bei dieser die Hyper Backup Datensicherung ausgeführt wird, die Hyper Backup App öffnen und eine neue Datensicherungsaufgabe erstellen mit Klick auf (+) Plus.

Der Hyper Backup Datensicherungs-Assistent wird geöffent, als Datensicherungsziel unter Datei-Server wählt man rsync und klickt auf weiter.

hyper_backup_datensicherungsziel

Datensicherungsaufgabe erstellen mit Servername oder IP-Adresse als Datensicherungsziel, Benutzername und Passwort eingeben, der Gemeinsame Ordner und ein Verzeichnis wählen.

Es können Freigaben gewählt werden die gesichert werden sollen.

Möchte man Anwendungen sichern, können diese gewählt werden, dies ist für die synchronisation nicht erforderlich.

Bei Datensicherungseinstellungen wird die Aufgabenbenachrichtigung und der Sicherungszeitplan definiert.

Bei Rotationseinstellungen kann die Sicherungsrotation definiert werden, mit Sicherungszeitplan und Rotationsschema für eine gewünschte Anzahl beibehaltener Versionen.

Aus dem DSM bei der RackStation kann die erste Sicherung auf das zweite NAS jetzt erfolgen. Die Sicherungsaufgabe kann zu einer bestehenden Aufgabe hinzugefügt werden, oder es kann eine neue Sicherungsaufgabe erstellt werden, dabei empfiehlt sich ausreichend Zeit zwischen den beiden Aufträge einzuplanen, damit sichergestellt wird, das der zweite Auftrag erst nach beenden der ersten Sicherung gestartet wird.

Bei der DiskStation diese die synchronisierten Daten erhält, erscheint die Hyper Backup Sicherung als hbk-Ordner, der Ordner kann mit einem Deppelklick geöffnet werden, dazu Hyper Backup installiert sein muss.

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Linux Backup auf Synology

Linux Backup auf Synology DS mit rsync erstellen

Für die Datensicherung von Linux eignet sich rsync, welches bei den meisten Distributionen bereits On-Board ist, rsync gleicht Dateien und Ordner zwischen Lokalen oder Remote Systemen ab, die Synchronisation findet von der Quelle zum Ziel statt.

In diesem Beitrag wird gezeigt, wie eine Datensicherung einer Linux Workstation oder Linux Server durchgeführt wird. Unter Verwendung von rsync auf eine Synology DiskStation oder RackStation als NAS (Network Attached Storage).

Synology DiskStation als rsync-Server

Als erstes wird die Synology DiskStation für rsync Aufgaben vorbereitet. Nach der Anmeldung öffnet man aus dem DSM die Systemsteuerung und geht zu Benutzer – Erweitert.

Synology Systemsteuerung

Bei der Einstellung unter Benutzer – Benutzerbasis setzt man ein Hacken bei Benutzer-Home-Dienst aktivieren.

Nochfolgend wird der rsync-Dienst aktiviert, der unter Datendienste im Abschnitt rsync zu finden ist.

Damit der Benutzer mike mit rsync auf das NAS schreiben kann, muss dieser hinzugefügt werden, bei Datendienste – rsync – unter rsync-Konto aktivieren – mit dem Button rsync-Konto bearbeiten das Fenster öffnen und mit Hinzufügen den Benutzer wählen.

Nun wollen wir auf dem Linux System unsere Datensicherung erstellen, dazu öffnet man ein Terminal und führt in der Shell folgende Befehlszeile aus.

In diesem Beispiel wird das Home Verzeichnis von Mike auf das NAS 10.10.10.110 gesichert.

Hinweis: rsync verwendet auf der Synology DS ein eigenes Home Verzeichnis, für Mike ist es /var/services/homes/mike.

Möchte man ein Backup Job als Cron Task anlegen, muss ein SSH Key erzeugt werden, der Public Key wird dabei auf dem NAS in der Datei ~/.ss/authorized_keys hier hinzugefügt, hierdurch für die Automatisierung keine Passwort Eingabe erforderlich ist.

Damit der Zugang zur Synology DS über SSH für Benutzer möglich ist, muss der SSH-Dienst hier aktiviert werden.

Hyper Backup Sicherungsaufgabe

Zuletzt kann eine Hyper Backup Sicherungsaufgabe erstellt werden, dabei können die Home Verzeichnisse in eine Sicherungsrotation eingeplant werden.

hyper_backup

Troubleshooting

Wird von rsync folgender error ausgegeben!

dann hat der Benutzer vermutlich keine Schreibprivilegien im angegebenen Pfad. Die Lösung wird ermöglicht durch Übergabe des korrekten Pfades, dieser ist immer /var/services/homes/[user], auch sollte der Benutzer existieren und bei rsync-Konto hinzugefügt sein, ebenfalls muss der Benutzer eine Benutzerbasis /home/user haben.

Mit rsync kann man sich auch als root beim Remote Host authentifizieren, root kann ohne Einschränkungen in alle Verzeichnisse schreiben, dies sollte jedoch nur zu Test Zwecke genutzt werden, dabei sollte man Vorsicht walten lassen, den als root könnten möglicherweise wichtige Systemdateien überschreiben werden, oder es wird in nicht vorgesehene Verzeichnisse synchronisiert.

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Apache-Konfigurationsdateien mehrzeilig auskommentieren

Mehrzeilige Kommentarblöcke in Apache.conf Konfigurationsdateien

Apache .conf-Dateien unterstützen nur einzeilige Kommentare, beginnend jeweils mit einem Hash (#) Zeichen. Sollen mehrere Zeilen als zusammenhängende Blöcke kommentiert werden, um beispielsweise eine VirtualHost-Konfiguration vorübergehend zu deaktivieren, bietet sich hierzu eine nicht vorhandene Laufzeitvariable anzuwenden, mit einer erfundenen IfDefine-Direktive umschliesst man den Codeblock der ignoriert werden soll, wie in folgendem Beispiel:

Die VirtualHost-Direktive wird ignoriert, da IgnoreLines ein erfundener Parameter ist, der niemals auf true getestet wird. Wenn man die VirtualHost-Direktive wieder ausführen möchte, entfernt man einfach IfDefine wieder.

Um zu verifiziren welche VirtualHost ausgeführt werden, führt man bei redhat und CentOS folgendes Apache control command aus.

Bei Ubuntu ist das Apache HTTP server control command wie folgt.

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