PuTTY neue Version

PuTTY veröffentlicht neue Version der SSH-Tools für Windows, unterstützt wird neu Elliptic Curve Crypto. Das PuTTY-Entwicklerteam um Simon Tatham hat eine neue Version des Windows-SSH-Clients veröffentlicht. Version 0.68 behebt einige Security-Probleme und soll nun versuchen die Programme zusätzlich mit Massnahmen wie Address Space Layout Randomization (ASLR) und Data Execution Prevention (DEP) zu schützen. Es gibt nun eine 64-Bit-Version der PuTTY-Tools für Windows. Neu ist der Support von Elliptic-Curve-Kryptografie, wie ihn etwa auch OpenSSH bietet. Das neue Format für Private Keys unterstützt nun PuTTY ebenfalls.

Das grafische Frontend der Unix-Version von PuTTY lässt sich nun mit der GUI-Bibliothek Gtk3 übersetzen. Den Authentifizierungsagent Pageant gibt es jetzt auch für Unix.
Download PuTTY

Das Packet besteht aus folgenden Applikationen:

  • PuTTY
    Terminalemulator mit Telnet-, Rlogin- und SSH-Client und der Möglichkeit, sich mit  einer lokalen serielle Schnittstelle zu verbinden (ab Version 0.59)
  • PSCP (PuTTY Secure Copy client)
    ein SCP-Client
  • PSFTP (PuTTY Secure File Transfer (SFTP) client)
    ein SFTP-Client
  • PuTTYtel
    Terminalemulator mit Telnet- und Rlogin-Client
  • Plink (PuTTY Link)
    PuTTY als Commandline-Tool (ohne grafische Oberfläche)
  • Pageant (PuTTY authentication agent)
    ein SSH-Agent, mit dem SSH-Authentifizierungen weitergereicht werden können
  • PuTTYgen (PuTTY Key Generator)
    erstellt RSA und DSA Keys, beispielsweise für SSH
  • pterm
    ein unabhängiger Terminal-Emulator

IIS7 WebSite Export – Import

Der IIS-Manager ist die Verwaltungskonsole der Windows Internet Informationsdienste und ermöglicht die Verwaltung von Sites und Anwendungspools. Der IIS-Manager (inetmgr) unter Windows Server 2008 R2 und Server 2012 bietet jedoch mehr als die per GUI bereitgestellten Funktionen, einige für die Verwaltung wichtige Funktionen stehen nur als CLI Version zur Verfügung, unter %windir%\system32\inetsrv\ befindet sich das Utility appcmd.exe, mit diesem es möglich ist die Konfiguration, oder teile davon zu exportieren und zu importieren. Dadurch bietet sich die Möglichkeit Applicationpool und Sites auf andere IIS-Hosts zu übertragen, beispielsweise für IIS im Load-Balanced Betrieb, sollte keine SharePoint Farm zur Anwendung kommen.

Eine weitere Anwendungsmöglichkeit ist das Clonen von WebSites, dabei können einzelne WebSites und die dazugehörenden Anwendungspools exportiert werden, nach dem Export muss lediglich der SITE NAME und SITE ID in einem Editor geändert werden.

Hier in diesem Beispiel werden die WebServices des AIF Connectors für Dynamics AX kopiert um eine weitere Business Connector Instanz zu erstellen, hier mit neuem SITE.NAME=“AifWebServiceProd“ und mit der SITE.ID=“3″, die Site Id kann eine beliebige Zahl sein, darf jedoch in applicationHost.config noch nicht existieren.

Hierzu öffnet man eine Eingabeaufforderung mit +R=cmd und lässt nach dem beenden des WWW-Publishingdienst folgende appcmd Befehle ausführen.

Zeile 4  exportiert den Anwendungspool MicrosoftDynamicsAXAif50 in Datei myapppool.xml im Temp Ordner des aktuellen Benutzers.
Zeile 6 exportiert die Site AifWebServices in aifwebservices.xml.
Zeile 8 öffnet aifwebservices.xml in den Editor um Site Name und Site Id zu ändern. Zeile 10 und 12 importiert die angepassten XML Dateien.

Nach dem Start von W3SVC und aktualisieren des IIS-Managers erscheint die Site und der AppPool im Bereich Features, der Anwendungspool der neuen Site kann im Fenster Aktionen bei Grundeinstellungen über den Button Auswählen zugewiesen werden. Auch der Physikalische Pfad des Virtuellen Verzeichnis kann jetzt ggf. angepasst werden. Bei Bindungen sollte ein noch nicht genutzter Port gewählt werden, oder man verwendet ein hostheader Name.

Folgende Übersicht zeigt die von appcmd unterstützten Optionen

 

XRDP Remote Desktop

X-Server ist ein Remote Desktop Protocol (RDP) unter Linux

XRDP ermöglicht Remote Desktop Verbindungen auf Linux.

Die erste öffentliche Version von xrdp gab es Mitte 2005. RDP stellt über Netzwerke hinweg Virtuelle grafische Benutzeroberflächen bereit und nutzt die verfügbare Datenübertragungsrate effizienter als das traditionelle X-Window System und das verbreitete VNC.

xrdp das auf dem X-Window System basiert, begann ursprünglich mit der Entwicklung auf dem Xvnc Server. Seit der Version 0.9.1 ist der direkte Zugriff durch xrdpd auf dem normalen X-Server unter Verwendung eines virtuellen Bildschirm-, Maus- und Tastaturtreibers erlaubt.

xrdp unterstützt ein breites Spektrum an Features des RDP-Protokolls, darunter RemoteFX, Fastpath, Dateiübertragung, Remoteaudio sowie volle Unterstützung für die Zwischenablage.

Unter der Fedora 25 Workstation lässt sich der xrdp Server schnell installieren und steht nach wenigen Minuten bereit, die Default Konfiguration ist bereits passend und muss nicht wie bei vncserver erst erstellt werden..

Überprüfen lässt sich das erfolgreiche starten des xrdp daemon wie folgt:

Eine Windows RDP Verbindung kann nun mit dem On-Board Remotedesktop Client gestartet werden.

Remotedesktopverbindung

Im Register Lokale Ressourcen muss im Abschnitt Farben die Option High Color (16 Bit) gewählt werden.

xrdp

Zum Linux xrdp Remote Desktop wird mittels dem Windows Remotedesktop Client (mstsc) verbunden.

xrdp remote logon

Die lokale Bildschirmauflösung des Clients wird automatisch initialisiert.

xrdp remote desktop screen

Bei xrdp handelt es sich um eine Open-Source-Implementierung des Remote-Desktop-Protokolls, das die Windows Terminal Services verwenden, um sich mit Windows-Desktops zu verbinden. Das xrdp-Paket bringt das RDP-Protokoll auf den Linux-Rechner, indem es einen X-Server bereitstellt, der Verbindungen vom Rdesktop und Windows-Terminalserver-Clients annimmt.