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phpSysInfo Installation auf CentOS

phpSysInfo CentOS System Information

phpSysInfo zeigt Status Informationen zu CentOS Linux übersichtlich in einer PHP-Webseite.

 

INSTALLATION

Die Installation von phpSysInfo geschieht mit  Copy Paste der folgenden Zeilen in einer Terminal Console:

Auf Github ist jeweils das letzte phpSysInfo Release verfügbar.

Ein Passwort vergeben um das System durch htaccess Autorisierung zu schützen:

Die Apache Zusatzkonfiguration mit der Konfigurationsdatei in das Verzeichnis „/etc/httpd/conf.d“ erstellen:

Zielen  Copy Paste in Terminal Shell.

Stelle sicher, dass in der php.ini der safe_mode auf off gesetzt ist.
Anstelle von [username] den zuvor erstellten Benutzername.
Bei Require ip [address] kann eine IP Adresse angegeben werden. von dieser die Benutzer Anmeldeaufforderung ausgeschlossen wird, dann das führende hash (#) Zeichen entfernen.

Fertig, jetzt muss nur noch die Änderung vom Apache Webserver eingelesen werden, damit die Änderungen wirksam werden:

Aufrufen mit http://ip-oder-hostname/phpsysinfo

Abbildng: phpSysInfo

Benutzer und Passwort dieses zuvor mit htpasswd eingegeben wurde.

Wird die phpSysInfo Seite nicht geöffnet, kann der Apache Webserver Status, und die Konfiguration überprüft werden:

 

Quellen Link  phpsysinfo

ANFORDERUNGEN

PHP 5.1.3 oder höher mit der Erweiterung SimpleXML, PCRE, XML und DOM.

Empfohlene Extensions:
mbstring: Required for *nix non UTF-8 systems
com_dotnet: Required for Windows environments
xsl: Required for static mode
json: Required for bootstrap mode

AKTUELLE GEPRÜFTE PLATTFORMEN

Linux 2.6+
FreeBSD 7+
OpenBSD 2.8+
NetBSD
DragonFly
HP-UX
Darwin / Mac OS / OS X
Windows 2000 / XP / 2003 / Vista / 2008 / 7 / 2011 / 2012 / 8 / 8.1 / 10 / 2016 / 2019
Android

BEKANNTE PROBLEME

phpSysInfo ist nicht kompatibel mit SELinux.

SELinux auf disabled setzen, mit ausführen folgender Zeile wird /etc/selinux/config geändert und der Server anschließend rebootet.

 

IPv6 Deaktivieren CentOS

IPv6 kann in bestimmten Situationen unerwünscht sein, für Systeme die auf IPv6 verzichten können, und nur unter IPv4 betrieben werden, kann das IPv6 Protokoll deaktiviert werden.

Bei den Red Hat Distributionen, CentOS 7 kann der IPv6 Stack wie folgt deaktiviert werden.

Soll nur ein bestemmtes Interface ohne IPv6 auskommen, zB. ens160.

Die Datei sysctl.conf speichern und die Einstellung aktivieren.

Möchte man IPv6 im laufenden betrieb deaktivieren, gilt folgendes command.

IPv6 ist nun deaktiviert, ein Reboot ist nicht notwendig.

Wird die Entfernung von IPv6 für laufende Daemons zum Verhängnis, so zB. beim SSH Server, kann die Konfiguration geändert werden.

Danach den SSH-Daemon restarten.

Bei Postfix kann ebenfalls erforderlich sein, das ipv4 loopback Interface anzupassen.

Bei CentOS 6 kann das Kernel Modul angepasst werden.

Den IPv6 Stack deaktivieren.

Server Rebooten.

Überprüfung auf IPv6 Adressen.

 

ClamAV Postfix Integration auf CentOS

ClamAV ist ein Open-Source (GPL) Anti-Virus Toolkit für UNIX/Linux

speziell für E-Mail-Scanning auf Mail-Gateways. Es bietet eine Reihe von Dienstprogrammen, einschließlich eines flexiblen und skalierbaren Multi-Threaded Daemon, sowie ein Kommandozeilen-Scanner als Fortgeschrittenes Werkzeug für die automatische Datenbankaktualisierungen. Der Kern des Pakets stellt eine Anti-Virus-Engine in Form einer gemeinsam genutzten Bibliothek zur Verfügung.

Dieser Artikel beschreibt die Integration von ClamAV auf einem CentOS 6 Mail Gateway (MTA) mit Postfix.

Als erstes wird der ClamAV Daemon aus dem EPL-Repo auf dem MTA installiert.

Nach der Installation wird der ClamAV-SMTP Daemon konfiguriert, bei den aufgeführten Zeilen das Kommentarzeichen-# entfernen (uncomment).

vi /etc/clamsmtpd.conf

Nun können die Dienste gestartet werden.

Mit freshclam die Antivirus-DB herunterladen.

Den ClamAV Daemon starten

Automatischer Systemstart aktivieren.

Die Postfix content-filter Integration erfolgt in main.cf,  über Port 10025 zu ClamAV, aus master.cf über Port 10026 der Rücktransport zu Postfix.

vi /etc/postfix/main.cf

vi /etc/postfix/master.ch

Postfix muss nun neu gestartet werden.

Mit netstat kann die  Daemon Bereitschaft überprüft werden.

ClamAV kann mit telnet überprüft werden, wenn alles funktioniert sollte folgendes Resultat ausgegeben werden.

Auch sollte das Mail Protokoll konsultiert werden.

Bei den E-Mail Internetkopfzeilen (SMTP-Envelope) erscheint die X-Header Signatur.

internetkpfzeile
SMTP-Internetkopfzeilen

Quelle: https://www.clamav.net/