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Unixähnliche Mehrbenutzer-Betriebssysteme, die auf dem Linux-Kernel und wesentlich auf GNU-Software basieren. Wie CentOS, Debian, Ubuntu Fedora.

Google-Suche im Linux Terminal

Google-Suche ist die am meisten verwendete Suchmaschine im World Wide Web ( WWW ), um Informationen von Millionen von Servern im Internet zu sammeln.

Viele nutzen hauptsächlich die Google-Suche über ein grafischen Webbrowser. Für die Kommandozeilen-Geeks die Aufgaben im Terminal bewältigen möchten, war der Zugriff auf die Google-Suche bis anhin nicht möglich, mit dem Befehlszeilen-Tool Googler ist dies nun möglich.

Googler von Arun Prakash Jana, ist ein leistungsstarkes Kommandozeilen-Tool auf der Basis von Python, für den Zugriff auf Google Inc. 1.121,88 +10,46 +0,94% (Web & News) und die Google-Site-Suche im Linux-Terminal. Googler ist für die Script Verarbeitung und Automatisation vielseitig einsetzbar.

INSTALLATION

Die Installation auf Ubuntu kann direkt aus dem Repository gemacht werden.

Eine andere alternative um die neuste Googler Version von herunterzuladen und zu installieren.

Python 3 ist erforderlich um googler nutzen zu können. Auf Ubuntu 16.04 ist Python per Standard installiert, ansonsten wird Python 3 wie folgt installiert.

Python Version überprüfen.

Python 3 und Googler Installation für CentOS.

Die Google Suche aus dem Linux Terminal.
$ googler -n 5 mojito recipe to self made

Der omniprompt dient zur Eingabe von optionen.
Ein ? gibt hilfe aus, mit n geht es zur nächsten Seite.

 

Mit xrdp Remote-desktop auf Linux

XRDP Installation für Ubuntu 17

XRDP auf Linux für Windows Remotedesktop Clients.

Mit xrdp können Windows-Benutzer genauso einfach auf Linux-Systeme grafisch zugreifen wie auf andere Windows-Maschinen, und zwar am besten noch mit ein und derselben Anwendung. mit mstsc.exe, dem Windows Remotedesktop Client.

Bei xrdp handelt es sich um eine Open-Source-Implementierung des Remote-Desktop-Protokolls, das die Windows Terminal Services (RDS) verwenden, um sich mit Windows-Desktops zu verbinden. Das xrdp-Paket bringt das RDP-Protokoll auf den Linux-Rechner, indem es einen X-Server bereitstellt, der Verbindungen vom Windows-Terminalserver-Clients (mstsc) akzeptiert.

Nachdem sich der Anwender verbunden und authentifiziert hat, erhält er auf dem Windows Computer einen virtuellen X11-Desktop. Der Vorteil an der xRDP-Lösung ist, dass es keinen X-Server auf dem Windows-Rechner erfordert, und das kein zusätzlicher Client benötigt wird, wie beispielsweise der VNC Viewer.

Der xrdp-Server kann mit den Packet-Manager apt-get und yum oder dnf für die entsprechenden Linux Distribution aufgesetzt werden. sudo apt-get install xrdp

Dies sind die Schritte zur Installation von xrdp aus dem Git Repository von neutrinolabs. Der Build Prozess hier beschrieben auf Ubuntu 17.10 (Artful Aardvark).

INSTALLATION

Erst wird das Linux-System vorbereitet, hier ist es Ubuntu Mate 17.10, es werden die Abhängigkeiten installiert: (alles auf einer Zeile)

Die Source-Pakete aus den Github Quellen holen:

Erzeugen und installieren der xrdp-Server Binaries:

Erstellen und installieren von xorgxrdp:

Den Daemon xrdp-Server starten:

Ebenso kann xrdp aus dem Guthub Source installieren werden. Build mit Git clone:

Die Konfiguration kann ggf. angepasst werden:

Die Remotedesktop Verbindung zum Linux xrdp-Server kann nun aufgebaut werden:

ANHANG

Da Xorg X11 nicht mehr als root gestartet wird, den X11/Xwrapper von console auf anybody wechseln.

Dies kann auch mit dem dpkg Console-UI bewerkstelligt werden.

Möchte man eine andere Desktop Umgebung, kann der Session-Manager gewechselt werden. Hier die X11 Konfiguration für die Mate Desktop Umgebung.

Zurvor muss die alternative Desktop Umgebung installiert werden, hier bei fedora.

 

TROUBLESHOOTING

Beim Troubleshooting können die Log-Protokolle konsultiert werden:

Bei Abbruch oder einfrieren der RDP Session, kann allow_channels=true auf false gesetzt werden.

Zu Testzwecke kann SELinux deaktiviert werden.

Falls die Firewall den RDP Port verwirft müssen die ports zugelassen werden.

ufw Firewall RDP Ports durchlassen.

Erscheint nach der Anmeldung ein schwarzer Bildschirm  gefolgt mit Error Meldung:

Hilft das anlegen eines neuen Benutzers, anschließend mit diesem über RDP anmelden.

Das erzeugen eines neuen Zertifikates kann ebenfalls nützlich sein.

Common Name der aktuell gültige hostname verwenden.

Das Zertifikat in der xrdp Konfiguration /etc/xrdp/xrdp.ini aktivieren.

 

   github.com/neutrinolabs/xrdp/

 

iptables chain mit DDNS Adressen

Die Linux Kernel Firewall iptables unterstützt keine FQDN und DDNS Namen in den Ketten, deshalb habe ich hierfür einen einfachen Script erstellt, dieser ein DDNS A Record auflöst und die IPv4 Adresse in die Kette als append chain einfügt.

 

Der Skript ist für CentOS entwikelt, ist aber mit kleinen Änderungen auf anderen Linux hosts einsetzbar, bei Zeile 2 kann der entsprechende Pfad zu iptables angepasst werden, z.B. für debian /etc/defaut.

Das host Command wird verwendet dieses ein Teil der BIND-Dienstprogramme ist, sodass diese installiert sein müssen. Dazu führt man folgendes Command auf der Console aus um die BIND-Dienstprogramme zu installieren:

Es wird eine Zeile mit dem DDNS-Hostnamen in die Konfigurationsdatei iptables eingetragen, der Tag #MyDDNS dient als Marke und muss in der Konfigurationsdatei iptables eingetragen werden:

Die -A Kette wird automatisch bei erster ausführung angehängt. Nicht vergessen den Script ausführbar machen:

Die Quell-IP-Adresse wird automatisch alle 15 Minuten aufgelöst. Die iptables-Kette erlaubt das udp-Protokoll, dieses beispielsweise einem IP-Telefon ermöglicht mit der PBX zu kommunizieren. Die Regel kann beliebig angepasst werden, wobei die Kommentar option –comment vorhanden sein muss.

Für die kontinuierliche Aktualisierung erstellt man ein Cron-Job:

 

 donkey/allow_myhost.md