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Windows-Betriebssysteme sind vor allem auf Personal Computern und Servern verbreitet; daneben existieren Varianten für Geräte wie Smartphones oder PDAs .

AnyDesk Fernwartung auf Linux und Windows

Fernwartung mit AnyDesk für Windows Linux macOS Raspberry Pi Android iOS

AnyDesk das vom Stuttgarter Programmierer-Team entwickelte Programm zur Fernwartung des gleichnamigen deutschen Startup Unternehmen AnyDesk Software GmbH, ermöglicht den Fernzugriff auf entfernte Computer. Ein speziell für diesen Zweck entwickelter Video-Codec soll dabei für eine schnelle Übertragung des Bildschirms sorgen. Auch das Übertragen von Dateien zwischen beiden PCs ist dabei möglich. AnyDesk setzt auf den Video-Codec DeskRT, der von den Entwicklern extra für die Übermittlung grafischer Bedieneroberflächen konzipiert wurde. AnyDesk will sich vor allem in Sachen Übertragungsgeschwindigkeit von Remote-Desktop-Konkurrenzprodukte wie TeamViewer und Co. abheben. Das Programm hinterlässt ein aufgeräumten eindruck, das Adressbuch gibt es mit einer kostenpflichtigen Lizenz.

INSTALLATION

Der Artikel beschreibt die Installation von AnyDesk in der Version 4.0.1 auf Linux Mint 19.1 x64bit Architektur.

AnyDesk herunterladen und mit dem Paketmanager installieren, dazu mit CTRL + ALT + T ein Terminal öffnen.

Kommt es zu Fehler wegen Abhängigkeitsprobleme, müssen Pakete nach installiert werden.

Mit der apt-get Option -fix wird versucht die für AnyDesk erforderlichen Pakte bereitzustellen.

Darauf die AnyDesk Installation erfolgen kann.

AnyDesk starten, und es soll automatisch beim Systemstart geladen werden.

Windows 10 im abgesicherten Modus starten

Abgesicherter Modus für Problemlösungen

Windows 10 im abgesicherten Modus starten, um nur wesentliche Bestandteile das Betriebssystem zu laden, dies wird in diesem Beitrag gezeigt. Erweiterte Systemdienste, Programme im Autostart und andere, nicht benötigte, aber möglicherweise fehlerhafte Funktionen bleiben deaktiviert. Es werden nur die erforderlichen Basisdienste geladen, damit der PC überhaupt läuft. So können mögliche Fehler behoben werden.

Ab Windows 8 hat Microsoft den Weg zum abgesicherten Modus grundlegend geändert. Zuvor reichte es, wenn man während des Hochfahrens auf die Taste F8 drückte. Das geht nun nicht mehr. Wie man den abgesicherten Modus unter Windows 8.1 und Windows 10 erreichen kann, zeigt die folgende Vorgehensweise.

Es gibt mehrere Vorgehensweisen um Windows 10 im abgesicherten Modus zu booten, drei derer Möglichkeiten werden hier aufgezeigt.

Ein vorgehen ist es, über Start und auf Neu starten gehen, bei gleichzeitigem drücken der (Umschalt) Shift-Taste.

Neu starten + Umschalt -Taste drücken

Folgende Bilderstrecke zeigt den Ablauf.

Windows Problembehandlung
Windows Problembehandlung Erweiterte Optionen
Windows Problembehandlung Starteinstellungen
Windows Problembehandlung Starteinstellungen Neu starten
Windows wird vorbereitet
Windows Starteinstellungen

Durch drücken einer Nummerntaste 1-9 oder F-Taste F1-F9, Beispiel 4 für den Abgesicherten Modus.

Eine weitere Möglichkeit gibt es über Start Ausführen, und die Systemkonfiguration msconfig ausführen.

Start – Ausführen, oder Win + R
Abbildung: Systemkonfiguration

Mit OK bestätigen und ein Neustart durchführen, der nächste Start wird im abgesicherten Modus ausgeführt.

Eine weitere Möglichkeit ergibt sich mittels shutdown in der Befehlszeile, in dem man auf Start klickt und eingabe eingibt, dann auf Eingabeaufforderung klicken.

Start Eingabeaufforderung

Nach drücken der Eingabetaste wird das Menü mit den erweiterten Startoptionen aufgerufen und startet den Computer neu, hierbei muss „/o“ zusammen mit der Option „/r“ verwendet werden.

Möchte man das Startmenü mit F8-Taste dauerhaft wie zuvor bei Windows 7 haben, kann man eine Eingabeaufforderung als Administrator öffnen, und folgenden Befehl ausführen:

Nun wird die Option mit F8-Taste beim Start für einige Sekunden angezeigt.

Mit folgender Zeile kann man wieder die Windows 10 Standardeinstellung aktivieren:

 

VNC-Verbindung mit ssh absichern

SSH-Tunnel zu Linux VNC-Server

VNC-Verbindungen gelten als unsicher, denn sie sind nicht verschlüsselt. VNC-Sitzungen können mit OpenSSH verschlüsselt werden, hierbei wird der Datenverkehr durch ein sicheren SSH-Tunnel geroutet und ist abgesichert.

Der SSH-Tunnel benötigt Benutzeranmeldung und den VNC Port. Der Client Befehl wird im Linux CLI wie folgt ausgeführt:

Bei Benutzer USER diesen durch den tatsächlichen Benutzername ersetzen, ein Passwort wird zur Ausführung des Tunnels aufgefordert. Bitte beachte, dass es sich dabei um das Passwort für den SSH-Login handelt, die Benutzeranmeldung zum VNC kann idealerweise die selbe UID sein, dann ist das Passwort das selbe. Der Port der getunnelt werden muss ist 5901. Der Befehl wird auf dem Computer des VNC-Viewer ausgeführt. Die Anmeldung findet wie gewohnt statt:

Mit dem VNC-Viewer kann nun die virtuelle Desktop Sitzung zur Loopback Adresse ausgeführt werden:

Hinweis: Beim OpenSSH-Server müssen die Optionen aktiviert sein, in der Konfigurationsdatei /etc/ssh/sshd_config.

SSH-Tunnel auf Windows zum VNC-Server

Unter Windows kann mittels PuTTY oder KiTTY ein SSH-Tunnel zum VNC-Server geöffnet werden, dabei wird über das Loopback Interface und Port 5901 getunnelt.

Abbildung: KiTTY Configuration

Unter der Category, Connection – SSH – Tunnels, bei Source Port wird 5901 eingetragen, Destination ist 127.0.0.1:5901, dann mit klick auf Add wird der Tunnel hinzugefügt.

Abbildung: KiTTY SSH Tunnel Configuration

Mit klick auf Open wird der Tunnel gestartet, indem man sich beim VNC-Host anmeldet.

Die sichere SSH-Verbindung zum VNC-Server kann nun initialisiert werden. Es wird bei Remote Host die Loopback Adresse 127.0.0.1 mit Port 5901 im TightVNC-Viewer eingetragen: 127.0.0.1:5901

Abbildung: TightVNC Connection

Nach der Anmeldung gibt Connection Information Auskunft über die aktuelle Verbindung, mit klick auf das Symbol    im Menübalken.