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Windows-Betriebssysteme sind vor allem auf Personal Computern und Servern verbreitet; daneben existieren Varianten für Geräte wie Smartphones oder PDAs .

RDS-Exploit BlueKeep (CVE-2019-0708) finden mit RDPScan

Exploit-Code für RDP-Leck BlueKeep in Windows aufspüren

Microsoft veröffentlichte am Patchday im Mai außergewöhnliche Sicherheitsupdates für eigentlich ausgelaufe Produkte wie Windows XP und Server 2003. Der Grund ist eine als „kritisch“ eingestufte Sicherheitslücke (CVE-2019-0708) in der Fernwartungsfunktion Remote Desktop Services (RDP). Windows 8.1 und 10 sind davon nicht betroffen.

Die Schwachstelle CVE-2019-0708 wird von Microsoft Corporation 139,44 -1,63 -1,16% als außer­ordentlich kritisch eingeschätzt, so dass der Hersteller sogar Security Updates (KB4500331 und KB 4499180) für Windows XP, Vista und Server 2003 bereitstellte, obwohl für sie der Support schon abgelaufen ist.

Mit dem Open-Source Tool rdpscan können Admins ihr Netzwerk nach PCs absuchen. Es ist ein Kommando­zeilen­programm, mit diesem man einzelne IP-Adresse oder einen IP-Bereich als Parameter übergibt, so zum Beispiel:

VULNERABLE – got appid bedeutet, dass das System CVE-2019-0708 verwundbar ist.

Die Ausgabe SAFE – CredSSP/NLA required bedeutet, dass auf dem Rechner die Network Level Authentication (NLA) aktiviert wurde, dabei der RDP-Scanner nicht eindeutig feststellen kann, ob die Schwachstelle wircklich geschlossen ist.

 

Windows Computername in der Taskleiste

Computername in Windows Taskleiste anzeigen

Für Helpdesk und Support oder für Administratoren ist es wichtig zu wissen, an welchem Computer der Mitarbeiter gerade ist. Windows bringt keine Anzeige mit Onboard, welche Arbeitsplatzname, oder den Computername auf dem Desktop anzeigt, ohne das ein Ausflug in die Systemeinstellungen nötig wird, oder man Befehle in der Eingabeaufforderung eingeben muss.

Eine einfache möglichkeit Computernamen in der Taskleiste anzeigen zu lassen, gibt es über das anlegen einer neuen Symbolleiste, zuvor muss aber noch ein Ordner angelegt werden, dieser durch ausführen folgender Befehlszeile in einem Command Prompt erstellt wird.

Nun klickt man in der Taskleiste die rechte Maustaste, und geht auf Symbolleisten und Neue Symbolleiste.

In der Adresszeile geben wir %APPDATA% als Pfad ein und wählen den Ordner mit dem Computername und klicken auf Ordner auswählen.

Nun ist der Computername schon in der Taskleiste, wenn die Taskleiste nicht fixiertist ist, mit rechtsklick Taskleiste fixieren, kann die Symbolleiste mit dem Computername an die gewünschte Position gebracht werden.

Zusätzlich können Statusinformationen zum authentifizierten Benutzer ausgegeben werden. Folgende Zeilen in eine Batch Datei speichern, und in den netlogon Anmeldescript aufnehmen.

Ein PowerShell Script Set-StatusToolbar.ps1 erzeugt das Verzeichnis und die Datei identisch zum Batch.

Den PowerShell Script ausführen mit .\Set-StatusToolbar.ps1

AnyDesk Fernwartung auf Linux und Windows

Fernwartung mit AnyDesk für Windows Linux macOS Raspberry Pi Android iOS

AnyDesk ist das aus Stuttgart stammende Programm zur Fernwartung des gleichnamigen deutschen Startup Unternehmen AnyDesk Software GmbH, es ermöglicht den Fernzugriff auf entfernte Computer. Ein speziell für diesen Zweck entwickelter Video-Codec soll dabei für eine schnelle Übertragung des Bildschirms sorgen. Auch das Übertragen von Dateien zwischen beiden PCs ist dabei möglich. AnyDesk setzt auf den Video-Codec DeskRT, der von den Entwicklern extra für die Übermittlung grafischer Bedieneroberflächen konzipiert wurde. AnyDesk will sich vor allem mit der Übertragungsgeschwindigkeit von Remote-Desktop-Konkurrenzprodukte wie TeamViewer und Co. abheben. Das Programm hinterlässt ein aufgeräumten eindruck, das Adressbuch gibt es mit einer kostenpflichtigen Lizenz.

INSTALLATION

Die Installation von AnyDesk unter Windows ist selbsterklärend, daher hier in diesem Artikel, wird beschreiben wie die Installation von AnyDesk in der Version 5.0 auf Linux Mint 19.1 x64bit Architektur vonstatten geht.

AnyDesk herunterladen und mit dem Paketmanager installieren, dazu ein Terminal öffnen.

Kommt es zu Fehler wegen Abhängigkeitsprobleme, müssen Pakete nach installiert werden.

Mit der apt-get Option -fix wird versucht die für AnyDesk erforderlichen Pakte bereitzustellen.

Darauf die AnyDesk Installation erfolgen kann.

AnyDesk starten, AnyDesk soll automatisch beim Systemstart geladen werden.

Bei Fedora und den Red Hat distributionen wird die Installation mit yum gemacht.

Die Installation mit yum endet mit folgender Ausgabe in den letzten Zeilen.

Wie AnyDesk am 15. Juli 2019 ankündigte, sind die Binaries in der aktuellen AnyDesk Version nun in den Repositorys für die Linux Distributionen Debian, CentOS, Ubuntu, Red Hat Enterprise Linux, Fedora und OpenSUSE.

Bei Debian, Ubuntu, Linux Mint oder andere Debian-Ubuntu-kompatible Linux-Distributionen, öffnet man ein Terminal und wechselt zu root, und führt die folgende Befehle aus, um die neueste Version von AnyDesk zu installieren:

Wer RHEL, CentOS, Fedora oder OpenSUSE verwendet, öffnet das Terminal, wird zu root und kopiert einen der folgenden Absätze, um das Repository hinzuzufügen. Danach installiert man einfach die neueste Version von AnyDesk mit einem yum- oder dnf-Befehl: