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GNU/Linux Howto’s and Tutorials

*nix Command Top 20

Dieser Artikel enthält Beispiele aus der Praxis mit 20 häufig verwendeten Linux/Unix Befehle.

VIMEs soll keine vollständige Liste darstellen, jedoch kann es eine Starthilfe für einige der gemeinsamen Linux-Befehle geben.

1. ASCII-Zeichensatz übersetzen in Oktal, Dezimal und Hexadezimal

man ascii
man ascii

2. Kalender auf Konsole ausgeben

cal
cal

Kalener mit 6 Monate und Wochennummer

3. Binärdatei hexadezimal mit VIM editieren

4. Dateien vergleichen (compare files)

5. Inhalt in Dateien nach String rekursiv suchen mit find

6. Datei als E-Mail versenden

7. Herunterladen von mehreren URLs aus Liste

8. Doppelte Linien entfernen mit awk

Zeilenausgabe von /etc/passwd mit der selben uid und gid

9. Konvertierung von Windows/DOS (CR/LF) in Unix (LF) Format

10. Rekursive String Suche in Dateien

11. Wieviele CPU hat mein Computer

12. Free Memory anzeigen

13. Aktive Prozesse anzeigen

14. Verzeichnisbaum (tree) erstellen

15. Asterisk PBX Applications ausgeben

16. Anzahl SPAM identifizierte E-Mails des MTA

17. Wie lange läuft der Computer schon

18. Zeit und Datum setzen

19. Wer bin ich und die effektive Nutzer-ID, UID und GID ausgeben

20. Liste der zuletzt eingeloggten User ausgeben

 

Installation fail2ban

Brute-Force Attacken blockieren mit fail2ban

fail2ban
fail2ban

Fail2ban scannt Log-Dateien (zB. /var/log/apache/error_log) und verbietet IPs, die verwundbare anfragen enthalten und verhindert die suche nach Exploits, um Systeme zu infizieren und zu kompromittieren versuchen. Im Allgemeinen wird fail2ban verwendet um Firewall-Regeln zu aktualisieren, um die Herkunfts IP-Adressen für eine bestimmte Zeitdauer abzulehnen, wobei andere Dienste ihre Funktion wie zB. der Mail Transport Agent weiterhin Emails verarbeiten können.

Fail2Ban ist freie Software unter GNU General Public License Version 2 und kommt Out-of-the-Box, der Filter ist für verschiedene Dienste wie Apache, Bind, Postfix, SSH etc. einsetzbar. fail2ban ist in der Lage, die Rate der falsch-Authentifizierungen zu reduzieren, versucht aber nicht das Risiko schwacher Authentifizierung zu beseitigen.

Als erstes wird das Packet aus dem Fedora repo installiert und gleich gestartet, hier auf einem CentOS 5.

Falls nicht schon vorhanden die Log-Datei erstellen:

Nun editieren wir die fail2ban Konfiguration:

Hier in diesem Beispiel der Bind Daemon:

service named restart

Im  security-Log von named werden nun ggf. abgelehnte anfragen protokolliert.

Die durch fail2ban eingefügten iptables ketten ausgeben.

Server Memory cache buffers reset

Welcher Linux Admin kennt das nicht, nach einer Gewissen uptime ist fast das gesamte Memory für cache und buffers des Servers verbraucht, eigentlich ist es nicht nötig in das Memory Management des Systems einzugreifen, ist das System jedoch knapp an Arbeitsspeicher, lässt sich mit einem einfachen Script Abhilfe schaffen.

Nach root Login wird folgendes Script editiert:free_mem

[root@homer ~]# vi /usr/sbin/clearcache.sh

Nun das Script ausführbar machen.

und als crontask um 5, 13 und 21 Uhr ausführen lassen.

Mit free -m lässt sich vor und nach dem reset das freie Memory beobachten, auch wird der Task unter /var/log/clearcache.log protokolliert und kann mit „tail /var/log/clearcache.log“ auf stdout ausgegeben.

clear cache
clear cache