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Windows Application Integrations

Outlook DelegateSentItemsStyle

Outlook bietet mehreren Personen Zugang auf ein freigegebenes Exchange-Postfach, um von dort E-Mails versenden zu dürfen, die versandten E-Mails finden sich stets im Postfach des eigenen Benutzer „Gesendete Elemente“. Dieses Standard Verhalten von Outlook macht es für Mitarbeiter nur schwer nachvoll­ziehbar, was von wem auf welche E-Mail geant­wortet wurde.

In den Einstellungen von Outlook gibt es keine Möglichkeit, diesen Zustand zu verändern. Jedoch durch das hinzufügen eines Registry-Schlüssels wird ermöglicht, dass Outlook solche E-Mails immer in das Postfach verschiebt, das die E-Mail abgeschickt hat. Die folgende Anleitung ist gültig für Microsoft Outlook 2007 bis 2016.

Öffne den Registrierungs-Editor mit    regedit ausführen, und navigiere zu folgendem Ordner:

Der Ordner 14.0 steht für die Office-Version, es gelten hier folgende Werte zu den Versionen:

13.0 = 2007
14.0 = 2010
15.0 = 2013
16.0 = 2016

Erstelle hier einen neuen DWORT-Wert mit dem Namen DelegateSentItemsStyle. Weise diesem neu erstellten Eintrag den Wert 1 zu.

Alternativ kann man folgenden Befehl in einer als Administrator geöffneten Eingabeaufforderung  ausführen.

Nun sollte Outlook in der Lage sein, die gesendeten E-Mails in den Ordnern des freig­egebenen Postfach zu speichern.

Für öffentliche Ordner gibt es leider keine schnelle Lösung. Hier muss man eine Transport-Rolle auf dem Exchange-Server konfigurieren.

 

Master Browser Lookup

Die von Windows-Clients freigegebenen Ordner oder Drucker sollten in der Netzwerkumgebung der Clients erscheinen. Bleibt die Netzwerkumgebung leer, liegt es oft beim „Computer-Browser“ Service. Windows versucht, in der Netzwerkumgebung alle PCs eines Windows-Netzwerks anzuzeigen.

Zunächst muss sichergestellt werden, dass sein Windows-Netzwerk überhaupt richtig funktioniert. Die Windows-Dienste „Arbeitsstationsdienst“ und „Server“ müssen laufen und in den Eigenschaften der Netzwerkverbindung müssen die „Datei- und Druckerfreigabe“ sowie der „Client für Microsoft-Netzwerke“ aktiv sein, und TCP/IP über NetBIOS muss aktiviert sein. Zu beachten ist das Clients die nicht in einer Domäne sind, dabei in der selben Workgroup sind, wobei WORKGROUP und ARBEITSGRUPPE unterschiedliche Gruppen sind. Wenn das alles noch nicht zum erfolg führt, solle man den Computer im Netzwerk suchen, dieser zum Master Browser delegiert wurde.

Das NBTscan ist ein Programm zum Scannen von IP-Netzwerken für NetBIOS-Namensinformationen. Es sendet eine NetBIOS-Statusabfrage an jede Adresse im angegebenen Bereich und listet empfangene Informationen in für Menschen lesbarer Form auf. Für jeden antwortenten Host werden die IP-Adresse, der NetBIOS-Computername, der Benutzername und die MAC-Adresse des Computer angezeigt.

Um den Master Browser in einem lokalen Netzwerk zu ermitteln, kann folgender Inhalt in einer Batchdatei angelegt werden.

   Copy Paste in Batchdatei nbt.bat speichern und mit Übergabe des IP-Netzwerk in der Eingabeaufforderung als Administrator ausführen, das Programm nbtscan.exe und cygwin1.dll muss im selben Verzeichnis sein, oder der Pfad zum Programm muss sich in der Suchpfad Umgebung befinden.

 Download Quelle NBTScan

Oft hilft es dann wenn der PC dieser der Master Browser in seinem Netzwerk ist, neu zu starten, damit wird die Wahl zur Delegierung eines anderen Computer ausgelöst. Microsoft legt hier Prioritäten fest, durch regeln wird die Zuweisung (election) zum Master Browser erteilt. Administratoren möchten es nicht einfach Zufallsregeln überlassen, wer Master Browser sein soll, dazu öffnet man Regedit und geht zu folgendem Schlüssel.

   Bearbeitung des REG_SZ Schlüssel MaintainServerList und Festlegung auf FALSE oder TRUE, für deaktivieren oder aktivieren. Bei Windows XP und Server 2003 heisst der REG_SZ Schlüssel IsDomainMaster mit Wert FALSE / TRUE, und MaintainServerList mit dem Wert AUTO / NO / YES. Die Änderung tritt nicht sofort in kraft und kann bis zu 48 Minuten dauern.

Bei Linux ist die Samba Konfigurationsdatei smb.conf zuständig, in folgendem Beispiel wird ein Samba Server mit höchster Priorität zum Master Browser gewählt, geeignet in einem Netzwerk ohne Windows PDC. In Netzwerke in diesen sich ein Windows PDC befindet ist es nicht empfohlen.

 

Abbildung: Computer Browser Service Architecture

NBTStat ist ein Befehlszeilentool für die Problembehandlung von NetBIOS-Name über TCP/IP (NetBT) Auflösungsprobleme, es gehört zum Windows Standard. Es zeigt Protokollstatistiken und aktuelle TCP/IP-Verbindungen mit NetBT.

NetBIOS-Namentabellen Typ <00> wird in Hex ausgegeben.

<00> gibt die Domäne an zu der dieser Computer gehört
<03> Computernamen der dem Messenger-Dienst zugeordnet ist
<20> Computernamen der dem Server-Dienst zugeordnet ist
<1C> Internetgruppenname bei Domänencontroller registriert
<1B> Identifizieren eines Domain-Master-Browsername
<1E> Computer kann als Backup Browser in dieser Domäne dienen
<03> Benutzername aktuell an diesem Computer angemeldet
<1D> Identifizieren des Segment-Master-Browsers ohne Domäne

 

Text in Hex Konverter mit PowerShell

ASCII Text in Hexadezimale Zeichen Konverter gibt es als Online Tool im Internet viele. Sollen sensible Daten beim Konvertieren im Internet nicht preisgegeben werden, empfiehlt sich die Umwandlung auf dem eigenen Rechner. Dazu braucht man nicht einmal ein Programm zu installieren, einfach zu bewerkstelligen ist es mit PowerShell.

PowerShell öffnen und folgenden Befehl ausführen:

Mit Notepad die Code Zeilen einfügen und speichern:

PowerShell beenden und neu öffnen, nun kann der Befehl text2hex ausgeführt werden.

Die Umwandlung von Decimal to Binary, Decimal to Hexadecimal und Hexadecimal to Decimal.

 

Windows Print Spooler

Druckaufträge bleiben in der Druckwarteschlange hängen. Der Drucker kann von einem Computer nicht drucken, da ein Druckauftrag in der Windows-Druckwarteschlange, Print Spooler hängen geblieben ist. Dieser hängengebliebene Druckauftrag kann nicht abgebrochen oder gelöscht werden und verhindert das Drucken weiterer Druckaufträge. Durch Klicken auf Abbrechen des Auftrags in der Warteschlange geschieht nichts.

Lösung

Der Grund dafür sind in der Regel Treiberfehler. Sie können lästige Störungen der Drucker verursachen, die dann die weitere Druckausgabe blockieren. Um sie wieder loszuwerden, beendet man den Dienst für die Druckerwarteschlange Print Spooler und löscht die Aufträge manuell. Folgender Command Script beendet den Print Spooler, löscht sämtliche Printjobs und startet den Print Spooler neu.

Wer den Print Spooler aus der PowerShell zurücksetzen möchte, dem hilft der folgende PS Script.


Beide Scripts machen das selbe, zur Ausführung muss der Script als Administrator ausgeführt werden.

Outlook 2016 Indizierung

Bei Outlook 2016 funktioniert die Suche von Kontakte und Kalender nach Update nicht mehr. Die Ursache liegt bei der Windows Indizierung und der Indizierung von Outlook 2016.

Lösung

Die Indizierung der Outlook Suche abschalten. Die deaktivierung der Windows Indizierung für Outlook kann über die Indizierungsoptionen mit +R=control /name Microsoft.IndexingOptions vorgenommen werden.

Indizierungsoptionen Ausführen
Indizierungsoptionen Ausführen

Zu den Indizierungsoptionen kommt man auch über Datei -> Optionen -> Suche

Im Fenster Indizierungsoptionen auf Ändern klicken.

Outlook-indizierungsoptionen
Outlook Indizierungsoptionen

Im Fenster Indizierte Orte den Hacken bei Outlook entfernen

Indizierte Orte
Indizierte Orte

Die Suche im Kontakt und Termine Ordner sollte nun wieder möglich sein.