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Windows Application Integrations

Windows Blickpunkt Reparieren

Windows Blickpunkt zeigt keine neuen Bilder.

Windows Blickpunkt ist eine in Windows 10 enthaltene Funktion, die Bing das automatische Herunterladen von Hintergrundbilder verwendet, damit hat man gelegentlich bei der Anmeldung ein neues Hintergrundbild beim Sperrbildschirm.

Der einzige Nachteil von Microsoft Corporation 126,24 +0,06 +0,05% Windows Blickpunkt besteht darin, dass es manchmal nicht mehr funktioniert, oder man konnte feststellen, dass es auf demselben Bild stehen bleibt. Leider enthält Windows 10 keine Option zum Zurücksetzen dieser Funktion. Es ist jedoch möglich, die Windows Blickpunkt-Einstellungen mit dieser einfachen Problemumgehung zu beheben.

Dazu die Einstellungen öffnen, klicke auf -> Personalisierung und -> Sperrbildschirm, hier Hintergrund auf Bild umstellen.

Dann mit Rechtsklick auf Desktop  -> Neu -> Textdokument und den folgenden Inhalt einfügen:

Auf Datei -> Speichern unter, und als Dateiname Blickpunkt.bat Speichern.

Mit der Maus über der Datei Blickpunkt.bat ein Rechtsklick, es öffnet sich das Kontextmenü, hier als Administrator ausführen wählen.

Nun den Computer neu Starten. Danach wieder die Einstellungen öffnen und unter Personalisierung -> Sperrbildschirm auf Windows-Blickpunkt umstellen.

Sobald diese Schritte ausgeführt sind, kann man den Computer über die Tasten Win + L sperren, jetzt sollte der Sperrbildschirm neue Bing-Bilder anzeigen.

Windows 10 Blickpunkt Reparieren

Bing Hintergrundbilder behalten

Möchte man weiterhin die von Bing heruntergeladenen Hintergrundbilder behalten und als Desktop Hintergrund verwenden, kann man die Bilder in einen Ordner kopieren, dazu öffnet man Ausführen mit drücken der Taste Win + R und fügt folgende Zeile ein, mit klick auf OK ist man im Ordner Assets:

Den Inhalt in einen zuvor erstellten Ordner kopieren, beispielsweise unter:

Die von Bing heruntergeladenen Dateien haben kryptische Namen und bestehen aus Zahlen und Buchstaben (Hexadezimal), diese Dateien werden umbenannt, in dem wir eine Eingabeaufforderung öffnen durch drücken der Taste Win + R und cmd eingeben und mit OK bestätigen, dann im Ordner mit den kopierten Dateien folgenden Befehl ausführen:

Jetzt haben die Dateien .jpg als Endung, und können somit in der Windows-Explorer vorschau betrachtet werden, unter Einstellungen -> Personalisierung -> Hintergrund lassen sich nun diese Bilder aus dem Ordner Hintergrundbilder wählen, oder als Diashow automatisch anzeigen lassen.

Outlook DelegateSentItemsStyle

Outlook speichert gesendete E-Mail nicht im Gesendete Elemente des Stellvertreter Postfach

Outlook bietet mehreren Personen Zugang auf ein freigegebenes Exchange-Postfach, um von dort E-Mails zu versenden, die gesendeten E-Mails befinden sich stets im Postfach des eigenen Benutzer „Gesendete Elemente“. Dieses Standard Verhalten von Outlook macht es für Mitarbeiter nur schwer nachvollziehbar, was von wem auf welche E-Mail geantwortet wurde.

In den Outlook Einstellungen gibt es keine Möglichkeit, diesen Zustand zu verändern. Jedoch durch das hinzufügen eines Registry-Schlüssels wird ermöglicht, dass Outlook solche E-Mails immer in das Postfach verschiebt, das die E-Mail abgeschickt hat. Die folgende Anleitung ist gültig für Microsoft Outlook 2007 bis 2016.

Öffne den Registrierungs-Editor mit Win + R und der Eingabe von regedit und klicke auf ausführen, nun navigiere zu folgendem Ordner:

Der Ordner 14.0 steht für die Office-Version, es gelten hier folgende Werte zu den Versionen:

13.0 = 2007
14.0 = 2010
15.0 = 2013
16.0 = 2016

Erstelle hier einen neuen DWORT-Wert mit dem Namen DelegateSentItemsStyle. Weise diesem neu erstellten Eintrag den Wert 1 zu.

Alternativ kann man folgenden Befehl in einer als Administrator geöffneten Eingabeaufforderung  ausführen.

Nun ist Outlook in der Lage, die gesendete E-Mail in gesendete Elemente des freig­egebenen Postfaches zu speichern.

Hinweis! Outlook muss für die Ausführung im Cachemodus konfiguriert sein, damit diese Option richtig funktioniert.

Mit dem kumulativen Update 9 für Exchange Server 2013 wurde ein neues Feature eingeführt, mit dem Administratoren die Einstellung vornehmen können, Nachrichten in den Ordner „Gesendete Elemente“ zu kopieren.

Für öffentliche Ordner gibt es leider keine einfache Lösung. Dazu muss eine Transport-Rolle auf dem Exchange-Server konfigurieren werden.

Wer noch Exchange 2010 einsetzt, muss zu den OWA Optionen des freigegebenen Postfach gehen, und unter Einstellungen bei gesendete Elemente, Absender- und „Von“-Postfächer wählen.

Auch spendiert Microsoft ein PowserShell cmdlet, ab Exchange 2010 SP2 RU4 ist folgendes Command verfügbar.

 

Windows IPv4 anstatt IPv6

Windows IPv4 bevorzugt anstatt IPv6 Anwenden und Konfigurieren

 

Die Affine Koexistenz von IPv6 und IPv4 für Ressourcen in der Übergangszeit, ist für Netzwerk Umgebungen mit Windows Domänen nicht ohne weiteres erwünscht, es kann zu unerwarteten Störungen bei der Namensauflösung kommen, so können Verbindungen zu Netzlaufwerke ausfallen, oder die Authentifizierung zur Domäne ist zeitweise nicht mehr möglich, oft nachdem ein IPv6 fähiger Router in das Netzwerk integriert wurde, suchen Clients vergeblich über die AD Domain Services nach einer Domäne, da IPv6 bevorzugt wird, in Koexistenz mit IPv4, muss oft das IPv6 Protokoll systemweit konfiguriert werden.

Einführung

Microsoft Corporation 126,24 +0,06 +0,05% Windows Vista, Windows Server 2008 und höhere Windows-Versionen verwenden RFC 3484 und eine Präfixtabelle, um festzustellen, welche Adresse verwendet werden soll, wenn mehrere Adressen für einen DNS-Namen (Domain Name System) verfügbar sind.

Standardmäßig bevorzugt Windows globale IPv6-Unicastadressen gegenüber IPv4-Adressen.

IPv4 Bevorzugen

  Internetprotokoll Version 6 (IPv6) ist ein obligatorischer Bestandteil von Windows 10, sowie ab Windows Server 2008 und neuer. Es wird empfohlen, in Präfixrichtlinien „Bevorzugt IPv4 anstelle von IPv6 anzuwenden“, anstatt IPv6 zu deaktivieren.

Das Bevorzugen von IPv4 gegenüber IPv6 lässt sich mit der Änderung des Registry Schlüssel DisabledComponents mit dem Registrierungswert Hex 0x20 (Dec 32) ermöglichen.

   Copy Paste in einer als Administrator geöffneten Eingabeaufforderung ausführen.

Abbildung: Registry Key DisabledComponents

Die Methode mittels Registrierung, um Windows IPv4 gegenüber IPv6 zu bevorzugen, ist eine generelle, jedoch weniger systemkonforme Lösung. Am Ende ändert Windows die Präfix Richtlinientabelle wie im folgenden abschnitt aufgezeigt.

Durch Ausführung des netsh Tools wird die Richtlinientabelle mit dem Präfix, der Priorität und dem Label ausgegeben.

Die Windows 10 Standard Präfixrichtlinien Einstellung ist wie folgt:

Zu beachten ist, dass IPv6-Adressen (::/0) gegenüber IPv4-Adressen (::/96 und ::ffff:0:0/96) bevorzugt werden.

Das erhöhen der Priorität für den IPv4 Präfix mit set prefixpolicy.

::ffff:0:0/96 ist der IPv4 Präfix, 50 ist die Priorität (sehr hoch) und 0 ist der Label.

Um IPv6 zu konfigurieren, ändert man den folgenden Registrierungswert auf der Grundlage der folgenden Tabelle.

IPv6-Funktionalität Registrierungswert Kommentare

Bevorzugen von IPv4 gegenüber IPv6

Dec 32 

Hex 0x20

Bin xx1x xxxx

Empfohlen, anstatt sie zu deaktivieren.
Deaktivieren von IPv6 Dec 255 

Hex 0xFF

Bin 1111 1111

Weitere Informationen finden Sie im Artikel KB3014406, wenn nach dem Deaktivieren von IPv6 in Windows 7 SP1 oder Windows Server 2008 R2 SP1 eine Startverzögerung auftritt. 

Zusätzlich wird der Systemstart um 5 Sekunden verzögert, wenn IPv6 durch falsches Setzen der DisabledComponents-Registrierungseinstellung auf den Wert 0xfffffff deaktiviert wird. Der richtige Wert muss „0xff“ lauten.

Der Registrierungswert „DisabledComponents“ hat keinen Einfluss auf den Status des Kontrollkästchens. Selbst wenn der DisabledComponents-Registrierungsschlüssel auf IPv6 eingestellt ist, kann das Kontrollkästchen auf der Netzwerk-Registerkarte für jede Schnittstelle aktiviert werden. Dieses Verhalten ist normal und beabsichtigt.

Deaktivieren von IPv6 an allen Nicht-Tunnelschnittstellen Dec 16 

Hex 0x10

Bin xxx1 xxxx

 
Deaktivieren von IPv6 an allen Tunnelschnittstellen Dec 1 

Hex 0x01

Bin xxxx xxx1

 
IPv6 an allen Nichttunnelschnittstellen (außer dem Loopback) und an der IPv6-Tunnelschnittstelle deaktivieren Dec 17 

Hex 0x11

Bin xxx1 xxx1

 
Bevorzugen von IPv6 gegenüber IPv4 Bin xx0x xxxx  
Erneutes Aktivieren von IPv6 an allen Nichttunnelschnittstellen Bin xxx0 xxxx  
IPv6 an allen Tunnelschnittstellen erneut aktivieren Bin xxx xxx0  
Erneutes Aktivieren von IPv6 an allen Nicht-Tunnelschnittstelle und an IPv6-Tunnelschnittstellen Bin xxx0 xxx0  

Quellen Link: Anleitung zum Konfigurieren von IPv6 in Windows für fortgeschrittene Benutzer

Damit nicht bei jedem PC die Einstellung manuell ausgeführt werden muss, kann die Aktion mittels einer ADMX-Datei um die Einstellungen in einer Gruppenrichtlinieneinstellung verfügbar zu machen.

Wobei hier IPv6 für das Loopback-Interface aktiviert bleibt. Das sollte sich jedoch nicht weiter störend auswirken, da so gleichzeitig dafür gesorgt wird, dass IPv4 bevorzugt wird.

Soll IPv6 wieder aktiviert werden gilt folgender Key.

Die Überprüfung auf existierende IPv6 Adressen in der PowerShell.