phpSysInfo Installation auf CentOS

Die Installation von phpSysInfo auf CentOS

phpSysInfo zeigt Status Informationen zu CentOS Linux übersichtlich in einer PHP-Webseite.

INSTALLATION

Die Installation von phpSysInfo geschieht mit  Copy Paste der folgenden Zeilen in einer Terminal Console:

cd /tmp
curl -L https://github.com/phpsysinfo/phpsysinfo/archive/v3.3.2.tar.gz | tar zxv
mv /tmp/phpsysinfo-3.3.2/phpsysinfo.ini.new /tmp/phpsysinfo-3.3.2/phpsysinfo.ini
sudo mv phpsysinfo-3.3.2 /var/www/html/phpsysinfo

Auf Github ist jeweils das letzte phpSysInfo Release verfügbar.

Ein Passwort vergeben um das System durch htaccess Autorisierung zu schützen:

$ sudo htpasswd -c /etc/httpd/conf.d/.htpasswd [username]

Die Apache Zusatzkonfiguration mit der Konfigurationsdatei in das Verzeichnis „/etc/httpd/conf.d“ erstellen:

sudo cat <<EOF > /etc/httpd/conf.d/phpsysinfo.conf
Alias /phpsysinfo /var/www/html/phpsysinfo
# Authorization use Apache 2.4+
<Directory /var/www/html/phpsysinfo>
    AuthType Basic
    AuthName "LOGIN"
    AuthBasicProvider file
    AuthUserFile "/etc/httpd/conf.d/.htpasswd"
    Require user [username]
    # Require ip [address]
</Directory>

<files phpsysinfo.ini>
# Deny all requests from Apache 2.4+
    <IfModule mod_authz_core.c>
        Require all denied
    </IfModule>
</files>
EOF

Zielen mit  Copy Paste in Terminal einfügen, um den Apache VirtualHost phpsysinfo zu erstellen.

Stelle sicher, dass in der php.ini der safe_mode auf off gesetzt ist.
Anstelle von [username] den zuvor erstellten Benutzername.
Bei Require ip [address] kann eine IP Adresse angegeben werden. von dieser die Benutzer Anmeldeaufforderung ausgeschlossen wird, dann das führende hash (#) Zeichen entfernen.

Fertig, jetzt muss nur noch die Änderung vom Apache Webserver eingelesen werden, damit die Änderungen wirksam werden:

$ sudo systemctl reload httpd.service

Aufrufen mit http://ip-oder-hostname/phpsysinfo

Abbildng: phpSysInfo

Benutzer und Passwort dieses zuvor mit htpasswd eingegeben wurde.

Wird die phpSysInfo Seite nicht geöffnet, kann der Apache Webserver Status, und die Konfiguration überprüft werden:

$ sudo systemctl status httpd.service
$ apachectl configtest

Quellen Link  phpsysinfo

ANFORDERUNGEN

PHP 5.1.3 oder höher mit der Erweiterung SimpleXML, PCRE, XML und DOM.

Empfohlene Extensions:
mbstring: Required for *nix non UTF-8 systems
com_dotnet: Required for Windows environments
xsl: Required for static mode
json: Required for bootstrap mode

AKTUELLE GEPRÜFTE PLATTFORMEN

Linux 2.6+
FreeBSD 7+
OpenBSD 2.8+
NetBSD
DragonFly
HP-UX
Darwin / Mac OS / OS X
Windows 2000 / XP / 2003 / Vista / 2008 / 7 / 2011 / 2012 / 8 / 8.1 / 10 / 2016 / 2019
Android

BEKANNTE PROBLEME

phpSysInfo ist nicht kompatibel mit SELinux.

SELinux auf disabled setzen, mit ausführen folgender Zeile wird /etc/selinux/config geändert und der Server anschließend rebootet.

$ sudo sed -i 's/^SELINUX=.*/SELINUX=disabled/g' /etc/selinux/config && cat /etc/selinux/config && reboot

WordPress von HTTPS auf HTTP zurückstellen

WP-Admin ist nach Umstellung auf HTTPS gesperrt, Abbruch beim laden der Webseite, WordPress muss zurück zu HTTP.

Geht bei der Umstellung mit WordPress von HTTP auf HTTPS etwas schief, weil etwa das SSL-Zertifikat und die Webserver Konfiguration nicht konsistent ist, muss möglicherweise zum weiteren vorgehen wieder zurück auf HTTP gewechselt werden, der Zugang zum WP-Admin ist nun jedoch versperrt.

Lösung WordPress zurück zu HTTP

Abhilfe schaft das ändern von HTTPS auf HTTP über phpMyAdmin in der SQL Tabelle wp_options und dem Feld siteurl und home, mit Bearbeiten wird bei option_value die gewünschte URL mit dem Präfix (http) eingetragen.

WordPress von HTTPS auf HTTP zurückstellen, ändern über phpMyAdmin in der SQL Tabelle wp_options und dem Feld siteurl und home

Die hier geänderte URL entspricht der in WP-Admin unter Einstellungen › Allgemein bei WordPress-Adresse (URL) und Website-Adresse (URL) eingetragen ist.

WordPress von HTTPS auf HTTP zurückstellen, WordPress-Adresse (URL) und Website-Adresse (URL)

Möglicherweise muss die WordPress-Konfigurationsdatei wp-config.php editiert werden, um SSL zu deaktivieren.

define('FORCE_SSL_ADMIN', true);

Den Wert auf false setzen, oder die Zeile mit einem hash (#) auskommentieren.

define('FORCE_SSL_ADMIN', false);

Apache RewriteRule überprüfen

Auch muss möglicherweise beachtet werden, das wenn die Apache RewriteRule HTTPS aktiviert wurde, diese wieder auf HTTP zurückgesetzt werden kann.

RewriteEngine on
RewriteCond %{SERVER_NAME} =www.mydomain.com
RewriteRule ^https://%{SERVER_NAME}%{REQUEST_URI} [L,NE,R=permanent]

Dies könnte sich in der .htaccess-Datei befinden, oder in der Webserver Konfiguration unter VirtualHost der entsprechenden Domain.

Fazit

In diesem Beitrag wird gezeigt, wie WordPress von HTTPS auf HTTP zurückgesetzt werden kann. Das wenn etwa nicht wie vorgesehen, das SSL-Zertifikat und die Webserver oder DNS Konfiguration noch nicht vorgenommen wurde.