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Exchange MailboxStatistics Mail-Report

Exchange Administratoren möchten über die Aktivitäten der CAS und DAG informiert sein. Das PowerShell cmdlet Get-MailboxStatistics ermöglicht hier probate Reports zu erstellen. Dieser Beitrag soll in einem Beispiel die Möglichkeiten aufzeigen, anhand eines einfachen Script eine Statistik der Mailboxen in einer Exchange Organisation zu erzeugen und als E-Mail Report zu versenden. Der Report enthält ferner den Exchange Health Status und die Speicherbelegung der Festplatten.

Installation

Der PowerShell Script erzeugt die Mailbox Statistic und den Health Status des Servers.

Die Code Zeilen in eine Datei report.ps1 speichern und in der Exchange Management Shell mit .\report.ps1 ausführen. Bei $email wird ein gültiger E-Mail Empfänger definiert. Der Empfänger muss in der DAG existieren in dieser der Script ausgeführt wird. Sollen externe Empfänger den Report erhalten, kann für $smtpServer als Wert ein externer Host oder Mail Transport Agent angegeben werden.

Aus dem Aufgabenplaner lässt sich der Script geplant ausführen, zum Beispiel Täglich um 20.00 Uhr, dabei wird im Register Action im Feld Programm/Script:

eingetragen, und im Feld Argumente:

eingefügt. Damit wird der Script in der Exchange Management Shell ausgeführt. Im Register Allgemein muss die Checkbox Mit höchsten Privilegien ausführen aktiviert werden.

mailboxstatistics_scr

Release Update und Bugfix auf Github

Exchange 2013 Logging Message Tracking

Exchange 2013 Administratoren suchen vergeblich die Toolbox, diese von Exchange 2010 bekannte Toolbox lässt sich für Diagnose Aufgaben nutzen, wie zur Nachrichtenverfolgung, das Message Tracking oder zur Analyse der Konnektivität.

Diese gibt es jedoch auch bei Exchange 2013, wenn auch etwas versteckt. Wie Microsoft immer wieder ankündigte, werden vermehrt Funktionen und Aufgaben in die PowerShell implementiert, so auch die Toolbox für das Message Tracking, öffnet man die Exchange Management Shell und gibt dort folgendes cmdlet ein, erscheint unverhofft die Get-MessageTrackingLog Console.

Exchange Management Shell
Exchange Management Shell

Die Console zur Nachrichtenverfolgung lässt sich nutzen um mit Filtern die gesetzt werden können auf EventID, Sender, Empfänger, Source und MessageSubject.

Get-MessageTrackingLog
Get-MessageTrackingLog

Damit die Nachrichtenverfolgung möglich wird, muss aus dem Exchange Administration Center, EAC die Protokollierung zur Nachrichtenverfolgung aktiviert sein.

Exchange Enable Message Tracking
Exchange Enable Message Tracking

In der EAC unter Server den Exchange Server editieren und unter Transportprotokolle die Checkbox aktivieren, bei Protokoll für Nachrichtenverfolgung aktivieren.

Exchange 2013 Sizing für Logging und Diagnostic

Die Speicherplatzanforderungen von Exchange 2013 erfordert 30 GB freier Speicher auf dem Exchange-Installations Volume. Das ist eine drastische Zunahme gegenüber Exchange 2010, hier wurden lediglich 1.2 GB an Speicherplatz belegt.

Die Protokollierung und Diagnostic Performance Counters werden standardmäßig unter folgendem Pfad gespeichert:

In mehreren Unterordnern sind die entsprechenden Protokolle jeder der Komponenten des Client Access Server (CAS) zu finden.

Die exzessive Protokollierung soll dem Support Unterstützung geben bei der Fehlersuche für Mailbox Kunden, die detaillierten Aufzeichnungen in den Protokolldateien des CAS geben direkt Ausfluss, ohne das diese für ein anstehendes Troubleshooting erst aktiviert und aufgezeichnet werden müsste.

Damit die Protokollierung jedoch nicht ausartet und den freien Diskspeicher nicht voll­lau­fen lässt, kann die dauer der zurückliegenden Aufzeichnung auf Beispielweise 20 Tage beschränkt werden. Hierzu folgender Powershell-Script:

Den Script in eine .ps1 Datei speichern und unter einem Pfad ablegen, zum Beispiel unter %SystemRoot%.

Powershell Script

Programm/Script:

Argument

Damit sollen Täglich um 06.00 Uhr morgens Aufzeichnungen die älter als 20 Tage sind gelöscht werden, den Script als Job im Aufgabenplaner bei Aktion als Programm eintragen und den Trigger auf die gewünschte Zeit setzen.

Exchange 2013 Verwaltungskonsole

Die Exchange-Verwaltungskonsole (Exchange Administration Center, EAC) ist die webbasierte Verwaltungskonsole in Microsoft Exchange Server 2013, die für lokale, Online- oder Hybridbereitstellungen von Exchange optimiert ist. Die EAC ersetzt die bisherige Exchange-Verwaltungskonsole (Exchange Management Console, EMC) und Exchange-Systemsteuerung (Exchange Control Panel, ECP), die zur Verwaltung von Exchange Server 2010 verwendet wurden.

Ein Vorteil einer webbasierten Exchange-Verwaltungskonsole ist, dass im virtuellen IIS-Verzeichnis der ECP den Internet- und Intranetzugriff voneinander getrennt werden können. Dank dieser Möglichkeit können Administratoren steuern, ob Benutzer von ausserhalb der Organisation Zugriff auf die Exchange-Verwaltungskonsole haben dürfen, und zugleich Endbenutzern Zugriff auf Outlook Web App-Optionen bieten.

Wenn nun der Exchange 2013 Server als Administrator installiert wurde, sollte man unbedingt einen alternativen Benutzer anlegen, dieser für die Administration und Verwaltung der webbasierten Microsoft Exchange Server 2013 Verwaltungskonsole, das Exchange Admin Center dienen soll.

Administratorrollen Organization Management
Administratorrollen Organization Management

Über die EAC – AdministratorrollenOrganization Management Editieren, wird bei Mitglieder ein alternativer Benutzer Account hinzugefügt, dieser sollte im AD über Administratoren-rechte verfügen und muss Mitglied der Exchange Sicherheitsgruppe Organisation Management sein.

Auch kann der Zugriff über Internet ganz deaktiviert werden. Deaktivieren der Exchange-Verwaltungskonsole (EAC) auf dem Beispiel Server „MSEX01“ aus der Powershell Konsole:

Die EAC wird nun nur noch auf der Server Konsole direkt ermöglicht, mit https://localhost/ecp/, oder innerhalb der Firewall der Organisation mit https://msex01/ecp/

Um die erfolgreiche Deaktivierung der EAC aus dem Internet zu überprüfen gibt man folgende URL ein, Beispiel: https://msex01.mydomain.com/ecp

Wenn der Zugriff deaktiviert ist, erhält man die Meldung vom Typ 404 – Website nicht gefunden.