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lebt in der Schweiz, ist System Engineer MCP bei A-Enterprise GmbH. Mitglied des UNBLOG Network. Author und Blogger zu den Themen, Linux und Open Source. Tutorials für Windows, VMware, Synology, Fortinet.

Eigenschaften von Druckerserver Aufrufen

Windows Druckerkonfigurationsaufgaben für automatisierung mit printui.dll

printui.dll ist eine ausführbare Datei die Funktionen enthält, diese von den Dialogfeldern für die Druckerkonfiguration verwendet werden. Diese Funktionen können auch aus einem Skript oder einer Befehlszeilen-Batchdatei heraus aufgerufen oder interaktiv über die Eingabeaufforderung ausgeführt werden.

So können die Eigenschaften von Druckerserver wie folgt aufgerufen werden.

Windows-Logo + R

und der Eingabe von:
rundll32 printui.dll,PrintUIEntry /s

Eigenschaften von Druckerserver Ausführen

Das Fenster Eigenschaften von Druckerserver wird geöffnet.

Eigenschaften von Druckerserver

Das Fenster Eigenschaften von Druckerserver wird mit Abschnitt Treiber geöffnet: rundll32 printui.dll,PrintUIEntry /s /t2

Die Hilfe Ausgabe: rundll32 printui.dll,PrintUIEntry

Syntax: rundll32 printui.dll,PrintUIEntry [Optionen] [@Befehlsdatei]
/a[Datei] Name der Binärdatei
/b[Name] Basisdruckername
/c[Name] UNC-Computername, wenn die Aktion auf einem Remotecomputer ausgeführt wird.
/dl Löscht den lokalen Drucker.
/dn Löscht die Netzwerkdruckerverbindung.
/dd Löscht den Druckertreiber.
/e Zeigt Druckeinstellungen an.
/f[Datei] Entweder INF-Datei oder Ausgabedatei.
/F[Datei] Speicherort einer INF-Datei, von der die mit „/f“ angegebene INF-Datei möglicherweise abhängt.
/ga Fügt Druckerverbindungen pro Maschine hinzu. (Die Verbindung wird Benutzern bei der Anmeldung zur Verfügung gestellt.)
/ge Listet Druckerverbindungen pro Maschine auf.
/gd Löscht Druckerverbindungen pro Maschine. (Die Verbindung wird bei der Benutzeranmeldung gelöscht.)
/h[Arch] Eine der folgenden Treiberarchitekturen: x86, x64 oder Itanium.
/ia Installiert Druckertreiber mithilfe einer INF-Datei.
/id Installiert Druckertreiber mithilfe des Assistenten.
/if Installiert Drucker mithilfe der angegebenen INF-Datei.
/ii Installiert Drucker mithilfe des Assistenten und einer INF-Datei.
/il Installiert Drucker mithilfe des Assistenten.
/im Installiert Drucker mithilfe des Assistenten und überspringt dabei Drucker im Netzwerk.
/in Fügt eine Netzwerkdruckerverbindung hinzu.
/ip Installiert Drucker mithilfe des Netzwerkdruckerinstallations-Assistenten.
/j[Anbieter] Der Name des Druckanbieters.
/k Druckt eine Testseite auf dem angegebenen Drucker. Bei der Druckerinstallation nicht verwendbar.
/l[Pfad] Der Quellpfad des Druckertreibers.
/m[Modell] Der Modellname des Druckertreibers.
/n[Name] Der Name des Druckers.
/o Zeigt die Druckerwarteschlange an.
/p Zeigt die Druckereigenschaften an.
/q Stiller Modus. Fehlermeldungen werden nicht angezeigt.
/r[Port] Der Portname.
/s Zeigt die Servereigenschaften an.
/Ss Speichert die Druckereinstellungen in einer Datei.
/Sr Stellt die Druckereinstellungen aus einer Datei wieder her.
Speichert Optionsflags für Druckereinstellungen oder stellt sie wieder her. Die Flags müssen am Ende des Befehls stehen:
2 PRINTER_INFO_2
7 PRINTER_INFO_7
c Farbprofil
d Druckerdaten
s Sicherheitsbeschreibung
g DevMode (global)
m Minimale Einstellungen
u DevMode (Benutzer)
r Namenskonflikte auflösen
f Name erzwingen
p Port auflösen
i Treibernamenskonflikt
/u Verwendet den vorhandenen Druckertreiber (sofern installiert).
/t[#] Nullbasierte Indexseite zum Starten
/v[Version] Eine der folgenden Treiberversionen: Typ 2 – Kernelmodus oder Typ 3 – Benutzermodus.
/w Fordert vom Benutzer einen Treiber an, wenn der angegebene Treiber nicht in der INF-Datei gefunden wird.
/y Richtet den Drucker als Standarddrucker ein.
/Xg Ermittelt die Druckereinstellungen.
/Xs Legt die Druckereinstellungen fest.
/z Verhindert die automatische Freigabe des Druckers.
/Y Erstellt den Druckernamen nicht automatisch.
/K Ändert die Bedeutung von „/h“, damit 2, 3 oder 4 für x86, x64 bzw. Itanium akzeptiert wird, und von „/v“, damit 3 für „Typ 3 – Benutzermodus“ akzeptiert wird.
/Z Gibt diesen Drucker frei. Die Verwendung ist nur mit der Option „/if“ möglich.
/? Zeigt diese Hilfemeldung an.
@[Datei] Die Befehlszeilenargumentdatei.
/Mw[Meldung] Zeigt vor der Ausführung des Befehls eine Warnung an.
/Mq[Meldung] Zeigt vor der Ausführung des Befehls eine Bestätigungsmeldung an.
/W[Flags] Gibt die Flags und Switches für die Assistenten an (für APW und APDW)
r Sorgt dafür, dass der Assistent auf der letzten Seite neu gestartet werden kann.
/G[Flags] Gibt die globalen Flags und Switches an.
w Unterdrückt Warnungen zur Treibereinrichtung auf der Benutzeroberfläche (besonders stiller Modus).
/R Erzwingt die Ersetzung des vorhandenen Treibers durch den ausgewählten Treiber.

Beispiele:
Startet die Servereigenschaften:
rundll32 printui.dll,PrintUIEntry /s /t1 /c\Computer
Startet die Druckereigenschaften:
rundll32 printui.dll,PrintUIEntry /p /n\Computer\Drucker
Startet den Druckerinstallations-Assistent lokal:
rundll32 printui.dll,PrintUIEntry /il
Druckerinstallations-Assistenten auf \machine ausführen:
rundll32 printui.dll,PrintUIEntry /im /c\machine
Startet die Warteschlangenansicht:
rundll32 printui.dll,PrintUIEntry /o /n\Computer\Drucker
INF-Installation ausführen:
rundll32 printui.dll,PrintUIEntry /if /b „Testdrucker“ /f c:\infpath\infFile.inf /r „lpt1:“ /m „Brother DCP-128C“
Installation einer INF-Datei (mit INF-Abhängigkeit) ausführen; im Beispiel hängt „prnbr002.inf“ von „ntprint.inf“ ab.
rundll32 printui.dll, PrintUIEntry /ia /m „Brother DCP-128C“ /K /h x64 /v 3 /f „c:\infpath\prnbr002.inf“ /F „c:\infpath\ntprint.inf“
Druckerinstallations-Assistenten mithilfe einer INF-Datei ausführen:
rundll32 printui.dll,PrintUIEntry /ii /f c:\infpath\infFile.inf
Einen Drucker mithilfe eines mitgelieferten Treibers hinzufügen:
rundll32 printui.dll,PrintUIEntry /if /b „Testdrucker“ /r „lpt1:“ /m „Brother DCP-128C“
Fügt eine Druckerverbindung pro Computer hinzu: (Die Verbindung wird Benutzern bei der Anmeldung zur Verfügung gestellt.)
rundll32 printui.dll,PrintUIEntry /ga /c\Computer /n\Computer\Drucker /j“LanMan-Druckdienste“
Löscht die Druckerverbindung pro Maschine: (Die Verbindung wird bei der Benutzeranmeldung gelöscht.)
rundll32 printui.dll,PrintUIEntry /gd /c\Computer /n\Computer\Drucker
Zählt die Druckerverbindungen pro Maschine auf:
rundll32 printui.dll,PrintUIEntry /ge /c\Computer
Druckertreiber mithilfe einer INF-Datei hinzufügen:
rundll32 printui.dll,PrintUIEntry /ia /c\machine /m „Brother DCP-128C“ /h „x86“ /v „Typ 3 – Benutzermodus“ /f c:\infpath\infFile.inf
Druckertreiber mithilfe einer INF-Datei hinzufügen:
rundll32 printui.dll,PrintUIEntry /ia /K /c\machine /m „Brother DCP-128C“ /h „x86“ /v 3
Mitgelieferten Druckertreiber hinzufügen:
rundll32 printui.dll,PrintUIEntry /ia /c\machine /m „Brother DCP-128C“ /h „Intel“ /v „Typ 3 – Kernelmodus“
Druckertreiber entfernen:
rundll32 printui.dll,PrintUIEntry /dd /c\machine /m „Brother DCP-128C“ /h „x86“ /v „Typ 3 – Benutzermodus“
Druckertreiber entfernen:
rundll32 printui.dll,PrintUIEntry /dd /K /c\machine /m „Brother DCP-128C“ /h „x86“ /v 3
Richtet den Drucker als Standarddrucker ein:
rundll32 printui.dll,PrintUIEntry /y /n „Drucker“
Richtet einen Kommentar zum Drucker ein:
rundll32 printui.dll,PrintUIEntry /Xs /n „Drucker“ Comment „Mein cooler Drucker“
Liest die Druckereinstellungen:
rundll32 printui.dll,PrintUIEntry /Xg /n „Drucker“
Schreibt die Druckereinstellungsergebnisse in eine Datei:
rundll32 printui.dll,PrintUIEntry /f „Ergebnisse.txt“ /Xg /n Drucker“
Befehlssyntax für das Einrichten der Druckereinstellungen:
rundll32 printui.dll,PrintUIEntry /Xs /n „Drucker“ ?
Speichert alle Druckereinstellungen in einer Datei:
rundll32 printui.dll,PrintUIEntry /Ss /n „Drucker“ /a „Datei.dat“
Stellt alle Druckereinstellungen aus einer Datei wieder her:
rundll32 printui.dll,PrintUIEntry /Sr /n „Drucker“ /a „Datei.dat“
Speichert Level-2-Druckerinformationen in einer Datei:
rundll32 printui.dll,PrintUIEntry /Ss /n „Drucker“ /a „Datei.dat“ 2
Stellt aus einer Datei die Druckersicherheitsbeschreibung wieder her:
rundll32 printui.dll,PrintUIEntry /Sr /n „Drucker“ /a „Datei.dat“ s
Stellt aus einer Datei die globalen Devmode- und Druckerdaten wieder her:
rundll32 printui.dll,PrintUIEntry /Sr /n „Drucker“ /a „Datei.dat“ g d
Stellt aus einer Datei die minimalen Einstellungen wieder her und löst den Anschlussnamen auf:
rundll32 printui.dll,PrintUIEntry /Sr /n „Drucker“ /a „Datei.dat“ m p
Clientseitige Druckaufbereitung für einen Drucker aktivieren:
rundll32 printui.dll,PrintUIEntry /Xs /n „Drucker“ ClientSideRender enabled
Clientseitige Druckaufbereitung für einen Drucker deaktivieren::
rundll32 printui.dll,PrintUIEntry /Xs /n „Drucker“ ClientSideRender disabled

Windows 10 Schnellstart Auswirkungen

Windows 10 startet mit neuem Boot-Vorgang, das Hochfahren des Rechners soll beschleunigt werden, was an und für sich erwünscht ist, birgt der Schnellstart jedoch auch unverhofft Probleme.

Windows 10 Boot-Vorgang

Der Schnellstart von Microsoft erstmals mit Windows 8 eingeführt als Fast Boot, soll dieser den Boot-Vorgang beschleunigen. Der Schnellstart von Windows 10 kann dabei unter Umständen auch unerwünschte Probleme verursachen, und kann vor allem in einem Unternehmensnetzwerk für unerwartetes verhalten verantwortlich sein.

Beim Startvorgang durchläuft Windows 10 grundlegend drei Vorgänge: den Preboot, die System Initialisierung mit laden der Treiber und abschliessend das bereitstellen der Anwendersitzung. Es wird die Zeit verkürtzt die das System benötigt um den Kernel und die Treiber zu laden und liest den Status stattdessen vom zuvor geschriebenen Zustand (Checkpoint) ein. Im Unterschied zum bekannten Ruhezustand (Hibernation) des Rechners werden bei dieser Methode keine Anwenderdaten vor dem Ruhezustand gesichert. Offene Dateien und Programme wurden zuvor geschlossen.

Boot-Vorgang Auswirkungen

Der veränderte Bootvorgang bringt gewisse Probleme mit sich. Der Rechner wird nie vollständig heruntergefahren, was Auswirkungen hat die berücksichtigen werden müssen; eingespielte Updates werden erst nach einem vollständigen Neustart aktiviert, Gruppenrichtlinien im Netzwerk oder Softwareverteilungen werden nicht ausgeführt, wenn diese ein Kaltstart erfordern. So wurde bekannt, das mit dem Windows 10 Update Version 2004 die Netzwerkverbindungen nicht mehr hergestellt wurden, mit Freigaben diese über das Netzwerkprotokoll SMB Version 1 genutzt werden.

Mit Shift-Taste Herunterfahren

Zum vollständigen Herunterfahren wird die Shift-Taste beim Ausschalten des Rechners gedrückt, gleichzeitig bei Klick auf Herunterfahren, so erfolgt beim nächsten Neustart ein Kaltstart.

Windows Schnellstart deaktivieren

Der Windows 10 Schnellstart kann in der Systemsteuerung – Energieoptionen deaktiviert werden, mit drücken der Windows-Logo Taste + R:

hoytkey

und der Tastatur-Eingabe
control powercfg.cpl

Windows + R Taste Ausfuehren control powercfg_cpl
Windows 10 MMC-Console Energieoptionen
Windows 10 MMC-Console Energieoptionen

Auf den Eintrag klicken Auswählen, was beim Drücken von Netzschaltern geschehen soll, um die Einstellung für das verhalten des Netzschalter zu ändern (rot eingerahmt).

Systemeinstellungen Energieoptionen verhalten des Netzschalters
Systemeinstellungen Energieoptionen verhalten des Netzschalters

Die Einstellung für das Herunterfahren erfordert erst das aktivieren, mit Klick auf Einige Einstellungen sind momentan nicht verfügbar. (rot eingerahmt).

Schnellstart in Registry deaktivieren

Die Schnellstart Deaktivierung kann auch per Registry vorgenommen werden, geeignet beispielsweise für die Verteilung aus Batch oder mit einem Registry-Eintrag aus einer Gruppenrichtlinie.

Hierzu öffnet man eine Eingabeaufforderung als Administrator und führt folgende REG ADD Zeile aus:

Zeile mit  Copy Paste einfügen und ausführen.

Aktivieren lässt sich der Schnellstart wieder mit REG_DWORD "1"

Zeile mit Copy Paste einfügen und ausführen.

Verknüpfung erstellen mit VBScript

Mit Visual Basic Script Verknüpfungen auf Desktop erstellen

VBScript können überall dort eingesetzt werden, wo automatisierte Aufgaben erforderlich sind. Die Anwendung von Batchdateien ist nicht immer das geeignete Mittel, und der Einsatz von Gruppenrichtlinien steht nicht überall zur Verfügung, hier kann ein Visual Basic Script diese Aufgabe übernehmen, beispielsweise um Verknüpfungen zu Anwendungen für Benutzer bereitzustellen.

create-shortcut.vbs

Das folgende VBScript erstellt eine Verküpfung (shortcut) auf dem Desktop, hier zum Beispiel für den Windows Rechner.

Die VBScript Zeilen durch  Copy Paste in Notepad einfügen und als Datei create-shortcut.vbs speichern, und mit einem Doppelklick die Verknüpfung erstellen.

Die auf dem Desktop erstellte Verknüpfung nun ausführen um den Windows Rechner zu öffnen. Aus der Eingabeaufforderung oder aus einer Batch kann dieses VBScript mit cscript gestartet werden.

  Zu guter letzt, die Const Zeilen im Script können editiert werden, für beliebige weitere Anwendungen.