Alle Beiträge von Don Matteo

lebt in Zürich und ist System Engineer MCP bei A-Enterprise GmbH. Mitglied des UNBLOG Network. Author und Blogger zu den Themen, Linux und Open Source. Tutorials für Windows, VMware, Synology, Fortinet.

Z-Push Installation

Z-Push ist eine Open-Source Anwendung zur Synchronisation ActiveSync-kompatibler Geräte wie Mobiltelefone, Tablets und Outlook 2013 und höher. Langjährige Erfahrung in der Synchronisation basierend auf ActiveSync machte Z-Push für viele Backends zur führenden Open-Source Push-Synchronisation.

Die wichtigsten Plattformen für die drahtlose Synchronisierung ist ActiveSync für die Kommunikation mit Exchange Server und BlackBerry Enterprise Server (BES) von Research-in-Motion (RIM). Beide Lösungen erfordern proprietäre serverseitige Software vom Hersteller, wodurch die Verwendung von PIMs (Personal Information Manager) entweder auf die kabelgebundene Synchronisierung oder auf die Synchronisation von Drittanbietern beschränkt ist, die eine Installation von Client-Software auf dem PDA erfordert.

Hier kommt Open Source Z-Push ins Spiel. Es handelt sich um eine Implementierung des ActiveSync-Protokolls von Microsoft, das drahtlos für ActiveSync-fähige Geräte mit mehreren Plattformen verwendet, darunter Apple iPhone und iPad, Android- und Blackberry 10-Geräte. Mit Open Source Z-Push kann jedes PHP-basierte Groupware-Paket vollständig mit jedem ActiveSync-kompatiblen Gerät synchronisiert werden.

Installation von Z-Push auf Ubuntu

Die in dieser Anleitung verwendete distribution ist Ubuntu Server 18.04 LTS mit Apache 2.4 und Kopano 10. Die Installation von Z-Push erfolgt aus dem Repository als root:

Nach der Installation ist das Hauptverzeichnis unter dem Pfad /usr/share/z-push zu finden. Die Konfigurationsdateien befinden sich unter /etc/z-push.

  Ist der Kopano Server auf einem anderen Host muss MAPI_SERVER in /etc/z-push/kopano.conf.php an die Umgebung anpassen werden.

Die Z-Push Protokollierung ist in der Standardkonfiguration nicht aktiviert, kann aber sehr nützlich sein. Für die Log-Datei erstellt man ein Verzeichnis mit mkdir /var/log/z-push, dann die Protokollierung ca. bei Zeile 116 aktivieren, mit nano oder vi /etc/z-push/z-push.conf.php

Mit dem neustart des Apache Webserver werden die änderungen aktiviert, mit dem Command.

Installation von Z-Push auf CentOS 7

Für CentOS 7 ist das Repository in der Datei /etc/yum.repos.d/z-push.repo wie folgt anzulegen.

Die folgenden Zeilen im Terminal mit Copy & Paste einfügen:

Das Z-Push Repository ist hinzugefügt und bereit für die Installation.

  Wenn das Repository RHEL_6_PHP_56 oder RHEL_7_PHP_56 verwendet wird, und die Kommunikation zwischen Prozessen zwischengespeichert werden, stelle sicher dass das Remis-Repository aktiviert ist.

Auch hier kommt der Apache Webserver als Kopano-Backend zum Einsatz, führe zur Installation von Z-Push folgendes Command aus:

Bei CentOS wird der Apache Webserver wie folgt neu gestartet:

Windows 10 Dateitypen-Einstellungen

Windows 10 Dateitypen anpassen und hinzufügen

Windows wählt anhand der Dateiendung, welche Anwendung beim doppelklicken einer Datei geöffnet wird. Weist eine Datei die Endung .txt auf, wird normalerweise diese in Notepad geöffnet. Ein Bild mit der Erweiterung .jpg öffnet standardmässig den Windows-Fotobetrachter oder ein Bildbearbeitungsprogramm, wenn ein solches installiert wurde. Es kann jedoch vorkommen das Windows zur falschen, oder nicht gewünschten Anwendung greift, oder es findet gar kein Programm. Mit welchem Programm ein bestimmter Dateityp geöffnet wird, entscheidet Windows aufgrund von Einstellungen in der Windows-Registry.

Standard-Apps nach Dateityp auswählen

Windows blendet die Dateiendungen standardmässig aus, die Auskunft darüber geben könnte, ob beispielsweise ein Bild im PNG-, im JPG- oder BMP-Format vorliegt. Möchte man wissen um was für eine Datei es sich handelt, öffnet man mit einem Rechtsklick auf der Datei das Kontextmenü und geht zu Eigenschaften. Im Reiter Allgemein steht hinter Dateityp zum Beispiel JPG File (.jpg). Hier wurde IrfanView zum öffnen von JPG-Dateien registriert, mit dem Button Ändern kann ein anderes Programm zum öffnen gewählt werden.

Die Dateiendungen standardmässig einblenden, dazu geht man im Windows-Explorer auf Ansicht – Optionen – Ordner- und Suchoptionen ändern.

Explorer: Ordner- und Suchoptionen ändern

Im Reiter Ansicht bei Erweiterungen bei bekannten Dateitypen ausblenden die Option deaktivieren, danach werden bei den Dateinamen die zuvor verborgenen Endungen sichtbar.

Die App zu einem Dateityp findet man auch in den Einstellungen.

Unter Standard-Apps können Anwendungen zu Dateitypen ausgewählt werden, weiter unten findet man unter Standard-Apps nach Dateityp auswählen eine Liste mit Dateitypen, mit klick auf ein + können Apps (Anwendungen) ausgewählt werden.

Windows 10 Kontextmenü bearbeiten

Mit klick der rechten Maustaste im Explorer an einer leeren stelle in einem Ordner, erscheint normalerweise das Kontextmenü – Neu > Textdokument.

Fehlt im Explorer-Kontextmenü der Eintrag Textdokument, kann dieser wieder hinzugefügt werden.

Die Zuordnung zum Explorer-Kontextmenü – Neu > Textdokument zu einem Programm kann direkt in die Windows-Registry eingetragen werden, hierzu in einem als Administrator geöffneten Command Prompt die folgenden Zeilen ausführen:

Die Schlüssel für das Explorer-Kontextmenü Neu > Textdokument, im Registrierungseditor unter HKEY_CLASSES_ROOT\.txt

Windows-Registry
Windows-Registry

  Werden mehrere Editoren installiert, wie beispielsweise Notepad++ und VS Code, kann es vorkommen das bei der Konfiguration der von Windows standardmässig zugewiesene Notepad Editor aus der Registry entfernt wurde. Eine Dateiendung kann auf verschiedene weise zu einem Programm zugeordnet werden, einerseits durch ausführen der folgenden zwei Zeilen in einem als Administrator geöffneten Command Prompt:

Tipp! Möchte man zum Beispiel unter Windows 10 Perl Scripts ausführen, kann mit folgenden Zeilen die Dateiendung .pl zum Perl Interpreter zugeordnet werden:

  Vorausgesetzt ist das ActivePerl für Windows installiert ist.

Windows Terminal Profiles.json

Windows Terminal (Preview)

Windows-Terminal ist eine neue, leistungsstarke und produktive Terminalanwendung für Befehlszeilentools wie Git-Bash und Command Prompt, PowerShell und WSL. Zu den Hauptfunktionen gehören, Terminal Ausführung in Taps, Unicode- und UTF-8 Zeichenunterstützung, eine GPU-Accelerated Text Rendering-Engine, sowie die Möglichkeit für benutzerdefinierte Themen und Stiles zu Konfigurieren.

Die Konfiguration wird mittels JSON in der Konfigurationsdatei profiles.json gespeichert. Hier ein Beispiel mit Profile für PowerShell, Command Prompt, Git-Bash und das Windows Linux Subsystem (WSL).

  Mit der Option copyOnSelect true, werden markierte Texte in die Zwischenablage kopiert, wie es in Linux Bash oder von PuTTY bekannt ist.

Die Datei profiles.json befindet sich in folgendem Pfad:

Windows Terminal Profiles
Windows Explorer

Windows Terminal Settings

Windows Terminal Settings öffnen über die Pfeilspitze nach unten, oder über den Tastatur Hotkey Ctrl+,

Windows Terminal Settings
Windows Terminal Settings

  Ein Windows-Terminal referenziert über die GUID (Globally Unique Identifier) in seiner Sektion (guid) in profiles.json, wer eine neue GUID erzeugen möchte, kann folgendes Command in der PowerShell ausführen.

Git for Windows Arbeitsumgebung gibt es im Download

Git Icons werden in den LocalState Ordner gespeichert.

Windows Terminal Splitting

Windows Terminal erlaubt das splitting der Terminal Fenster mit Ctrl+- Horizontal, mit Crtl+. in Vertikaler Aufteilung der Fenster.

Windows Terminal Splitting
Windows Terminal Split Horizontal Ctrl+- / Split Vertikal Ctrl+

Windows Terminal OpenSSH

Secure Shell zu einem Remote Host aus dem Windows Terminal wird emöglicht, wenn unter Windows 10, Apps & Features – Optionale Features, das Paket OpenSSH Client installiert wurde.

In der Zeile commandLine wird SSH zu einem Host aufgerufen, in einer Profile Sektion in der Datei profiles.json:

Dabei muss die Authentifizierung mittels SSH-Key angewandt werden, der mit ssh-keygen erzeugte Public Key befindet sich hier auf dem Host fedora.foo.bar unter User home neutrino ~/.ssh/authorized_keys.

Die SSH-Konfigurationsdatei hierfür auf dem lokalen Host hat folgenden Inhalt in ~/.ssh/config

  IdentityFile ist der in Datei ~/.ssh/hostkey beinhaltete Privatkey dieser mit ssh-keygen generiert wurde.

Windows Terminal ssh command
„commandline“ : „ssh.exe fedora“