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XRDP Remote Desktop

xrdp – X-Server ist ein Remote Desktop Protocol (RDP) unter Linux

 

Die erste öffentliche Version von xrdp gab es Mitte 2005. RDP stellt über Netzwerke hinweg Virtuelle grafische Benutzeroberflächen bereit und nutzt die verfügbare Datenübertragungsrate effizienter als das traditionelle X-Window System und das verbreitete VNC.

xrdp das auf dem X-Window System basiert, begann ursprünglich mit der Entwicklung auf dem Xvnc Server. Seit der Version 0.9.1 ist der direkte Zugriff durch xrdpd auf dem normalen X-Server unter Verwendung eines virtuellen Bildschirm-, Maus- und Tastaturtreibers erlaubt.

xrdp unterstützt ein breites Spektrum an Features des RDP-Protokolls, darunter RemoteFX, Fastpath, Dateiübertragung, Remoteaudio sowie volle Unterstützung für die Zwischenablage.

Unter der Fedora 25 Workstation lässt sich der xrdp Server schnell installieren und steht nach wenigen Minuten bereit, die Default Konfiguration ist bereits passend und muss nicht wie bei vncserver erst erstellt werden..

Überprüfen lässt sich das erfolgreiche starten des xrdp daemon wie folgt:

Eine Windows RDP Verbindung kann nun mit dem On-Board Remotedesktop Client gestartet werden.

Remotedesktopverbindung

Im Register Lokale Ressourcen muss im Abschnitt Farben die Option High Color (16 Bit) gewählt werden.

xrdp

Zum Linux xrdp Remote Desktop wird mittels dem Windows Remotedesktop Client (mstsc) verbunden.

xrdp remote logon

Die lokale Bildschirmauflösung des Clients wird automatisch initialisiert.

xrdp remote desktop screen

Bei xrdp handelt es sich um eine Open-Source-Implementierung des Remote-Desktop-Protokolls, das die Windows Terminal Services verwenden, um sich mit Windows-Desktops zu verbinden. Das xrdp-Paket bringt das RDP-Protokoll auf den Linux-Rechner, indem es einen X-Server bereitstellt, der Verbindungen vom Rdesktop und Windows-Terminalserver-Clients annimmt.

Server 2012 R2 – Remotedesktop Lizenzierung

Ein Windows Server 2012 R2 mit dem Host für Remotedesktopsitzungen muss einen Remotedesktop-Lizenzserver kontaktieren können, um Remotedesktopdienste-Clientzugriffslizenzen (Remote Desktop Services Client Access Licenses, RDS-CALs) für Benutzer oder Computer anzufordern, die eine Verbindung zum Server mit dem Host für Remotedesktopsitzungen herstellen.

Symptom

Remotedesktop Lizenzierungsdiagnose protokolliert Fehler: Lizenzserver SRV2012R2.contoso.local ist nicht aktiviert. Die Remotedesktopverbindung meldet: Die Verbindung mit der Remotesitzung wurde getrennt, da keine Lizenzserver für Remotedesktop vorhanden sind. Remotedesktop-Lizenzserver wurde konfiguriert und RDS-CAL Lizenzen wurden hinzugefügt.

Ursache

Der Remotedesktop-Lizenzserver und der Lizenzierungsmodus für den Terminal Server werden per Gruppenrichtlinie zugewiesen.

Lösung

Mithilfe des Editors für lokale Gruppenrichtlinien oder der Gruppenrichtlinien-Verwaltungskonsole (Group Policy Management Console, GPMC) wird die Richtlinieneinstellung für den Remotedesktop-Lizenzserver konfiguriert.

Über Systemsteuerung – Verwaltung – Gruppenrichtlinie bearbeiten

Gruppenrichtlinien
Gruppenrichtlinien

Computerkonfiguration\Administrative Vorlagen\Windows-Komponenten\Remotedesktopdienste\Remotedesktopsitzungs-Host\Lizenzierung

Remotedesktop-Lizenzserver
Remotedesktop-Lizenzserver

Die Richtlinie Angegebene Remotedesktop-Lizenzserver verwenden bearbeiten und IP oder Hostname eintragen.

Remotedesktop-Lizenzierungsmodus
Remotedesktop-Lizenzierungsmodus

Die Richtlinie Remotedesktop-Lizenzierungsmodus festlegen bearbeiten und Pro Benutzer oder Pro Gerät wählen.

windowsserver2012