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Unixähnliche Mehrbenutzer-Betriebssysteme, die auf dem Linux-Kernel und wesentlich auf GNU-Software basieren. Wie CentOS, Debian, Ubuntu Fedora.

Z-Push Installation

Z-Push ist eine Open-Source Anwendung zur Synchronisation ActiveSync-kompatibler Geräte wie Mobiltelefone, Tablets und Outlook 2013 und höher. Langjährige Erfahrung in der Synchronisation basierend auf ActiveSync machte Z-Push für viele Backends zur führenden Open-Source Push-Synchronisation.

Die wichtigsten Plattformen für die drahtlose Synchronisierung ist ActiveSync für die Kommunikation mit Exchange Server und BlackBerry Enterprise Server (BES) von Research-in-Motion (RIM). Beide Lösungen erfordern proprietäre serverseitige Software vom Hersteller, wodurch die Verwendung von PIMs (Personal Information Manager) entweder auf die kabelgebundene Synchronisierung oder auf die Synchronisation von Drittanbietern beschränkt ist, die eine Installation von Client-Software auf dem PDA erfordert.

Hier kommt Open Source Z-Push ins Spiel. Es handelt sich um eine Implementierung des ActiveSync-Protokolls von Microsoft, das drahtlos für ActiveSync-fähige Geräte mit mehreren Plattformen verwendet, darunter Apple iPhone und iPad, Android- und Blackberry 10-Geräte. Mit Open Source Z-Push kann jedes PHP-basierte Groupware-Paket vollständig mit jedem ActiveSync-kompatiblen Gerät synchronisiert werden.

Installation von Z-Push auf Ubuntu

Die in dieser Anleitung verwendete distribution ist Ubuntu Server 18.04 LTS mit Apache 2.4 und Kopano 10. Die Installation von Z-Push erfolgt aus dem Repository als root:

Nach der Installation ist das Hauptverzeichnis unter dem Pfad /usr/share/z-push zu finden. Die Konfigurationsdateien befinden sich unter /etc/z-push.

  Ist der Kopano Server auf einem anderen Host muss MAPI_SERVER in /etc/z-push/kopano.conf.php an die Umgebung anpassen werden.

Die Z-Push Protokollierung ist in der Standardkonfiguration nicht aktiviert, kann aber sehr nützlich sein. Für die Log-Datei erstellt man ein Verzeichnis mit mkdir /var/log/z-push, dann die Protokollierung ca. bei Zeile 116 aktivieren, mit nano oder vi /etc/z-push/z-push.conf.php

Mit dem neustart des Apache Webserver werden die änderungen aktiviert, mit dem Command.

Installation von Z-Push auf CentOS 7

Für CentOS 7 ist das Repository in der Datei /etc/yum.repos.d/z-push.repo wie folgt anzulegen.

Die folgenden Zeilen im Terminal mit Copy & Paste einfügen:

Das Z-Push Repository ist hinzugefügt und bereit für die Installation.

  Wenn das Repository RHEL_6_PHP_56 oder RHEL_7_PHP_56 verwendet wird, und die Kommunikation zwischen Prozessen zwischengespeichert werden, stelle sicher dass das Remis-Repository aktiviert ist.

Auch hier kommt der Apache Webserver als Kopano-Backend zum Einsatz, führe zur Installation von Z-Push folgendes Command aus:

Bei CentOS wird der Apache Webserver wie folgt neu gestartet:

Betriebssystem Installationsdatum

Feststellen wann der Computer eingeschalten wurde, oder erstmals in Betrieb genommen wurde. Wann wurde das Betriebssystem und der letzte Update installiert.

Windows Installationsdatum

Bei Windows 10 wird der Zeitpunkt, bei diesem das System installiert wurde, mit systeminfo abgerufen, durch öffnen der Eingabeaufforderung und Eingabe folgender Zeile.

Die Ausgabe zeigt das Datum und die Uhrzeit an diesem das System installiert wurde.

Der Zeitpunkt der Installation lässt sich auch mit PowerShell abfragen, dazu folgender Befehl in der PowerShell ausführen.

Die Ausgabe zeigt das Datum und die Uhrzeit an diesem das System installiert wurde.

Ermittelt werden kann auch wann das letzte Funktionsupdate oder Kumulative-Update installiert wurde.

2019 steht für das Jahr
08 steht für den Monat
31 steht für den Tag
14 steht für die Stunde
06 steht für die Minute
50 steht für die Sekunde

Seit wann läuft der Computer?

Feststellen seit wann der Windows Computer läuft, also der Zeitpunkt des letzten System-Start mit Datum und Uhrzeit.

In der Eingabeaufforderung zeigt die Ausgabe das Datum und die Uhrzeit, an diesem das Windows System gestartet wurde.

Die Zeile Statistik seit: zeigt Datum und Uhrzeit des System-Start.

Seit wann läuft der Server?

Um zu ermitteln seit wann der Windows Server läuft, kann der Zeitpunkt des letzten System-Start mit Datum und Uhrzeit ausgegeben werden.

Die Ausgabe zeigt das Datum und die Uhrzeit an diesem der Windows Server gestartet wurde.

Die Systemstartzeit kann auch mit dem Befehl systeminfo ermitelt werden.

Die Ausgabe zeigt das Datum und die Uhrzeit der Systemstartzeit, an diesem der Windows Server gestartet wurde.

Wie lange läuft Linux?

Bei Linux und macOS kann die Ausgabe der Zeit seit dem letzten System-Start im Terminal ausgeben werden. Der Befehl uptime zeigt die aktuelle Uhrzeit sowie die bisher verstrichene Zeit an, seit dem das System das letzte Mal eingeschalten wurde.

Ebenfalls im Terminal kann ausgegeben werden, wann der Linux Rechner oder der Mac die letzten Male neugestartet wurde. Durch Eingabe des Befehl last reboot erscheint eine Liste der Zeitpunkte der letzten System-Neustarts. Mit last shutdown lässt sich eine Liste der letzten System-Abschaltungen anzeigen.

Task-Manger Betriebszeit

Windows ermöglicht neben der Command Line Version auch eine Grafische Anzeige der Systemstartzeit, durch die Tastenkombination Strg + Shift + Esc wird der Task-Manager gestartet, mit Angabe der Betriebszeit im Register Leistung.

sudo Passwort Timeout Erweitern

sudo-Passwort Eingabe

Auch Systemverwalter authentifizieren sich als normale Benutzer und verwenden sudo, wenn administrative Aufgaben erledigt werden. Beim ersten Aufruf fragt sudo die Kennwort Eingabe des Benutzers, dieser sudo berechtigt ist.

Der Standard-Passwort-Timeout beträgt 15 Minuten. Wenn also sudo innerhalb von 15 Minuten (900 Sekunden) ein weiteres mal ausgeführt wird, bleibt die Aufforderung das Kennwort erneut einzugeben aus.

timestamp_timeout:

Der timestamp_timeout definiert die Anzahl Minuten, die vergehen bevor sudo erneut nach dem Passwort fragen soll. Bearbeite zum Ändern des timestamp_timeout die Datei /etc/sudoers.

Ich empfehle visudo zu verwenden, um die Datei /etc/sudoers zu bearbeiten. Füge den Wert timestamp_timeout zur Zeile „Defaults“ in der Datei /etc/sudoers ein.

Die Standardeinstellung ist env_reset

Editiere sudoers so das die Zeile Defaults wie folgt aussieht:

timestamp_timeout=-1 (minus eins) bewirkt, dass das sudo-Passwort nie abläuft.

  Bei Ubuntu/Debian Distributionen hat die Option -0 nicht funktioniert. Ein höheren Wert zB. 60 wird akzeptiert.

timestamp_timeout=0 (null) bewirkt, dass das sudo-Kennwort alle 0 (null) Sekunden abläuft. Dies bedeutet, dass mit jedem aufruf von sudo nach dem Kennwort gefragt wird.