Exchange ActiveSync Ereignis-ID: 1053

Exchange Posteingang bleibt nach Konto hinzufügen bei Mobile leer

Symptom

Exchange Administratoren erleben das der Posteingang auf dem Smartphone leer bleibt, die Ordner werden nicht Synchronisiert. Das Exchange Konto wurde erfolgreich hinzugefügt, der Posteingang jedoch bleibt leer, auch neue Mails erscheinen nicht.

Ursache

Ab Exchange 2003 SP1 wurden Vererbbare Berechtigungen des übergeordneten Objekts standardmässig für Mitglieder von geschützten Gruppen, beispielsweise Domänen-Admins deaktiviert. In der Tat wird jede Stunde der DACL für Mitglieder geschützter Gruppen zurückgesetzt und vererbbare Berechtigungen werden entfernt. Dieser Vorgang wird als AdminSDHolder bezeichnet, um unsachgemässe Änderungen an geschützten Gruppen zu vermeiden.

Ereignisanzeige
Ereignisanzeige

Lösung

Active Directory-Benutzer und -Computer aufrufen und zum betreffenden Benutzer gehen, auf Eigenschaften und Sicherheit gehen, den Button Erweitert wählen und den Hacken setzen bei Vererbbare Berechtigungen des übergeordneten Objektes einschließen, übernehmen klicken und mit OK schließen. Nun ist für eine Stunde die Berechtigung erteilt, das Objekt MsExchActiveSync für das Mobile Gerät zu erstellen.

Vererbbare Berechtigung
Vererbbare Berechtigung

Für Windows Server 2012 R2 und 2016 muss bei Active Directory-Benutzer und -Computer in der Menuleiste unter Ansicht, die Option Erweiterte Features aktiviert sein.

Unter Eingenschaften des Benutzers geht man zum Tab Sicherheit und Erweitert.

Active Directory-Benutzer und -Computer – Erweiterte Sicherheitseinstellungen

Den Button Vererbung aktivieren klicken, nun wird für eine Stunde AdminSDHolder aktive sein, in diesem Zeitfenster hat der Admin die Möglichkeit das Smartphone beim Exchange als Device zu registrieren. Danach werden die Postfach Elemente synchronisiert.

Virtualisierung OS X 10.9 Mavericks mit VMware

Mit vorinstallierten Mac OS X – VMware-Images geht es bequem und schnell Virtuelle Installation vorzunehmen, die manuelle Installation mit Patching und Einrichtung der Hardware Anforderungen entfällt. Dieser Artikel soll als Leitfaden zur OS X Desktop-Virtualisierungssoftware auf PCs dienen, es wird die Installation von OS X 10.9 Mavericks VMware-Image auf Windows 8.1 und Intel-Prozessor basierten Computer mit VMware Workstation 11 beschrieben. Grundsätzlich ist das vorgehen ab VMware Workstation 7 und höher möglich.

Anmerkend sei erwähnt das die Anwendung von OS X Virtuelle Maschinen auf Intel-basierten Computer mit VMware immer Hackintosh Versionen sind, diese Arbeiten nicht auf Physikalischen Maschinen sondern kommen nur als Virtuelle Images zum Einsatz. Virtuelle Maschinen auf Mac OS X haben beschränkte Funktionalität in Bezug auf die Hardware Nutzung, für Tests und um zu experimentieren sind diese jedoch mehr als ausreichend.

Als Voraussetzung wird eine Intel CPU mit Virtualisierungstechnik VT-x oder AMD CPU mit AMD-V Unterstützung erforderlich. Die Virtualisierungsfunktionen müssen im BIOS des Rechners aktiviert sein, dies ist beim Bootvorgang meist über F1 oder F10 zu erreichen, je nach Hersteller werden die Optionen unter Advanced CPU Features, oft CPU Multi-Threading, Virtualization Technology oder Intel VT-x (VT-d) genannt, diese gilt es jeweils zu aktivieren.

Das vorinstallierte OS X 10.9 Mavericks VMware Image kann per Google gefunden werden, schnell fündig wird man wenn man mit folgender Eingabe sucht.

Das 7zip Archive am besten mit dem freien Archivierungs-Tool von 7-zip entpacken.

OS X 10.9 Mavericks VMware unpacking
OS X 10.9 Mavericks VMware unpacking

Es wird der Hackintosh „VMware unlocker“ benötigt, ein Pflicht Dienstprogramm für Mac OS X Gast Instanzen. Das Unlocker Dienstprogramm ersetzt einige VMware Programmdateien um die Installation Ausführung zu können. Der Unlocker erhält man bei www.insanelymac.com, oder sucht bei Google nach:

Mit Registrierung einer gültigen E-Mail ist man zum Download und zur freien Nutzung berechtigt.

Nach Download der Datei unlocker204.zip das Archive entpacken und die Datei win-install.cmd als Administrator ausführen.

unlocker204_run_as_admin

Es werden die VMware Dienste angehalten und die VMware Workstation für Mac OS X erweitert, sowie die VMware Tools bereitgestellt.

Jetzt nur noch die VM-Konfigurationsdatei OS X Mavericks.vmx editieren und den Eintrag smc.version = „0“ hinzufügen (nur ab VMware Workstation 10).

OS X Mavericks.vmx
OS X Mavericks.vmx

Mit Doppel-Klick auf OS X Mavericks.vmx öffnen wir die Virtuelle Maschine, je nachdem wie viel Memory dem Host System zur Verfügung steht, kann dem Gast OS das Memory erhöht werden, die Anzahl der CPU und Core sollte nicht verändert werden.

Als Option zur besseren Performance kann man den Upgrade Wizard zur VMware Hardware Kompatibilität auf die Version 10 ausführen.

Change Hardware Compatibility
Change Hardware Compatibility

Nun kann die OS X 10.9 Mavericks VM gestartet werden.

OS X Mavericks VMware Workstation
OS X Mavericks VMware Workstation

Als letztes werden noch die WMware Tools installiert, dazu wird die CDROM gemountet mit Verbindung zum darwin.iso welches unter dem entpackten Unlocker Ordner ist. Nach dem nächsten Reboot ist das OS X Gast OS fertig.

OS X Mavericks - Install VMware Tools
OS X Mavericks – Install VMware Tools

Tipp! Die Auswahl der Bildschirmauflösung hat Apple etwas bescheiden ausfallen lassen, drückt man jedoch bei Scaled die ALT-Taste lässt sich eine adäquate Auflösung wählen.

Bildschirmauflösung
Bildschirmauflösung

 

Das OS X Mavericks VMware Image ist auch für die Installation auf einem VMware Infrastruktur Server, ESXi möglich, in dem das Gast OS aus der VMware Workstation auf ein ESXi Host hochgeladen wird.

Quellen Links:

7zip
7zip
WMware
WMware

 

Explorer-Kontextmenü erweitern

Windows Explorer Kontextmenüeinträge lassen sich manuell über die Registry anlegen. Dazu führt man den Registrierungs-Editor aus, mit  +R und dem Befehl regedit.

Markiere im Registrierungs-Editor den Schlüssel HKEY_CLASSES_ROOT\Directory\Background\shell. Erstelle mit Bearbeiten, Neu, Schlüssel einen Unterschlüssel. Weise dem Schlüssel einen Namen zu, unter dem der Eintrag später im Kontextmenü erscheinen soll, zum Beispiel Internet-Suche mit Google.

Registrierungs-Editor
Registrierungs-Editor

Lege zu diesem Schlüssel mit Bearbeiten, Neu, Schlüssel den Unterschlüssel command an. Klicke im Schlüssel command doppelt auf den Parameter (Standard). Wenn eine Verknüpfung zu einer Web-URL anlegt werden soll, gibt man als Wert den gewünschten Browser an, gefolgt von der URL die übergeben werden soll –
iexplore.exe „www.google.ch“ oder
firefox.exe „www.google.ch“ ein. Die Pfade zu den EXE-Dateien werden nicht benötigt.

Um eine Verknüpfung zu einem Programm anzulegen, welches als zu öffnen registriert werden soll, legt man folgenden Schlüssel an –
HKEY_CLASSES_ROOT\*\shell\vi\command und gibt den kompletten Pfad zum Programm an und setzt diesen in Anführungszeichen, zum Beispiel „C:\Program Files (x86)\Vim\vim74\vim.exe“ „%1“. Mit dem Parameter „%1“ wird dem Editor die zu öffnende Datei übergeben.

Registrierungs-Editor
Registrierungs-Editor

Hier das Explorer erweiterte Kontextmenü Editor „vi“, natürlich können auch andere Programme wie EditPad oder paint.net eingesetzt werden.

Kontextmenü
Kontextmenü

Tipp! Ein Programm Icon zum Kontextmenüeintrag erhält man mit anlegen eines zusätzlichen Schlüssels.
Unter HKEY_CLASSES_ROOT\*\shell\vi legt man eine neue Zeichenfolge mit dem Namen Icon an, und wie hier den VI-Editor mit führendem Pfad als Wert einfügen „C:\Program Files (x86)\Vim\vim80\vim.exe“