Linux Splash Screen

Linuxlogo ist ein Linux-Befehlszeilenprogramm, das ein farbiges ANSI-Bild des Distributionslogos als Splash Screen mit den wichtigsten Systeminformationen erzeugt. Hierbei bietet sich issue.net oder motd auf sinnvolle weise an, ein Splash Screen des Host auszugeben, motd steht für message of the day. Diese Dateien, welche vom Login-Prozess genutzt werden, befinden sich unter dem Konfigurationsverzeichnis /etc und geben nach einem erfolgreichem Login – aber noch vor dem Start der jeweiligen Login-Shell – eine Meldung aus.

BSD Banner: /usr/bin/linux_logo -L 7 -u
BSD Banner: /usr/bin/linux_logo -L 7 -u

Installation

Die Autostart Konfiguration rc.local erzeugt beim boot-Prozess die nötigen Einträge, für den Konsole Login issue und den Remote Login issue.net.

Aufruf unter debian und ubuntu wie folgt:

rc.local muss ausführbar sein.

Damit der Splash Screen bei Remote Login erscheint, muss man den Banner des SSH Daemon aktivieren.

Die Änderung wird aktiviert mit neu start des SSH Daemon.

Wo aus rechtlichen gründen ein Hinweis vor unautorisiertem Zugriff zur Konsole warnen soll, kann die Datei /etc/motd folgende Ausgabe erzeugen:

Auch bietet sich an, den Splash Screen mit Linux Logo aus der ~/.bashrc auszugeben, hier ein Beispiel für die Systemweite bash Konfiguration der redhat Distribution.


Linux Logo Parameter

Distributionen:

Linux Logo Help Screen

 

WinStat user status

Mit PowerShell Scripts behelfen sich Admins bei der Verwaltung und Wartung, oft werden Informationen über die gerade authentifizierte Verbindung benötigt, wie die SID des Benutzers oder der DN (Distinguished Name) beispielsweise für die LDAP (Lightweight Directory Access) Konfiguration.

PS Script WinStat.ps1 erzeugt die Ausgabe für die Attribute:

  • Windows Version  Build Number
  • Benutzer Login Status
  • Distinguished Name
  • Benutzer Prinzipal und SID
  • Computer Name
  • AD Domain Name
  • Benutzerprofil Roaming Pfad
  • Benutzerprofil Lokaler Pfad
  • Anmelde Server
  • IP und MAC Adresse

Aufruf aus der PS oder direkt aus dem Ordner Downloads:

WinStat.ps1

Code auf Github

Visual Studio PowerShell Hands-on

Visual Studio 2017 unterstützt die Programmierung in mehreren Sprachen, im Build-in ist Visual C#, C/C++ und F#. Weitere Sprachen wie JavaScript oder Python können nachgeladen werden. Möchte man mit PowerShell Scripte arbeiten, benötigt man die PowerShell-Tools, diese können über den Visual Studio Installer (vs_installer.exe) hinzugefügt werden, über den VS Installer kann die Arbeitsumgebung nach der Installation angepasst werden, einzelne Komponenten können hinzugefügt oder entfernt werden.

Um die PowerShell Codetools zu laden geht man im Visual Studio Installer auf das Menu Einzelne Komponenten und zum Abschnitt Codetools, aktiviert PowerShell-Tools und klickt auf ändern.

Visual Studio
Visual Studio Installer

Nach dem hinzufügen der PowerShell-Tools können Scripte mit F5 im Debugger ausgeführt werden.

Visual Studio Debugger
Visual Studio Debugger

Powershell Open Source für Linux

PowerShell Open Source ist für Linux verfügbar. Microsofts Hingabe für Linux geht weiter. Das Management-Tool für Windows, die PowerShell, läuft auf dem freien Betriebssystem Linux. Die PowerShell ist zudem Open Source und nutzt künftig OpenSSH, bekannt als Posh-SSH für den Transport.

Das Entwicklerteam der PowerShell, dem wohl wichtigsten Verwaltungswerkzeug für Windows-Admins, hat seinen Kommandozeileninterpreter von Beginn an vermehrt an die Konzepte typischer Unix-Shells angelehnt und nach mehrjährigen Versuchen zuletzt auch den OpenSSH-Port auf Windows portiert. Folglich steht die PowerShell als Open-Source-Software zur Verfügung und ist auf Linux portiert worden.

Möglich geworden ist der Port auf Linux sowie die Offenlegung der PowerShell durch die vorangegangene erfolgreiche Portierung des Frameworks .Net Core, das ebenfalls als Open Source entwickelt wird. Die PowerShell läuft zusätzlich zu den Linux-Distributionen Ubuntu, CentOS und Red Hat Enterprise Linux auch auf Mac OS X.

Die Entwicklung des Codes der PowerShell findet auf Github statt.

Für die Weiterentwicklung der PowerShell will Microsoft darüber hinaus aktiv mit interessierten Unternehmen zusammenarbeiten. Dazu zählen aktuell Google und VMware.

SSH mit PowerShell

Wie Microsoft bekannt gab, wird SSH durch PowerShell in Windows 10 unterstützt werden. Dabei handelt es sich um eine Drittanbieter-Lösungen namens Posh-SSH. Um SSH in PowerShell nutzen zu können, muss zuerst das Posh-SSH Modul aus der PowerShell Gallery installieren werden. Erforderlich ist das Windows 10 zur Anwendung kommt, oder dass das Windows Management Framework 5 installiert ist.

Posh-SSH  kann wie folgt aus PowerShell installiert werden.

Damit ist es möglich Befehle auf dem Linux Host auszuführen und Dateien zu kopieren.

PoshSSH

Posh-SSH ist ein PowerShell 3.0 Modul für die Automatisierung von Aufgaben gegen das System mit dem SSH-Protokoll (OpenSSH). Das Modul unterstützt nur eine Teilmenge der Fähigkeiten, diese in RFCs http://de.wikipedia.org/wiki/Secure_Shell definiert sind.