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Docker in Synology

Synology ab DSM 6.0 kommt mit der Docker Engine. Zu finden ist die Docker App im Paket-Zentrum mit Eingabe docker im Suchfeld.

Docker ist eine schlanke Virtualisierungsanwendung, mit dieser Tausende von Containern erstellt und ausgeführt werden können, die von Entwicklern aus der ganzen Welt entwickelt wurden und auf dem bekannten Image-Repository, Docker Hub publiziert sind. Container Images können aus der Synology integrierten Docker App geladen und ausgeführt werden.

  Wenn die Docker App im Paketzentrum nicht erscheint, wird die Synology DSM Version höchstwahrscheinlich nicht unterstützt.

  Aufgrund der Hardware-Anforderungen wird Docker nur für Modelle mit Virtualisierungstechnik (VT-x) angeboten. Die in dieser Anleitung verwendeten Modelle sind RS818RP+, RS4018xs+ und DS218+ auf diesen Docker ausführbar ist.




Wie benutzt man Docker

Mit dem öffnen des Hauptmenu Symbol aus DSM findet sich das Icon für die Docker Engine die jetzt gestartet werden kann.

Docker öffnet den Überblick, hier sind die laufenden Container aufgeführt, die Anwendungen einschließlich zugewiesenem Speicher und CPU-Ressourcen, es ist jetzt noch kein Container gestartet.

Zusätzlich wird hier im folgenden die Docker Befehlszeile erläutert,  diese alternativ für die Docker Console.

CLI   Docker Command Running Container auflisten:

Im Abschnitt Registrierung kann nach neuen Images gesucht werden (wie auf der offiziellen Website). Es können auch neue Repositories (zusätzlich zu den offiziellen) unter Einstellungen hinzugefügt werden.

CLI   Das original Docker Command ist:

Nachdem ein passendes Image (Abbild) gefunden wurde, in diesem Fall ein kleines Ubuntu 18.04 Dockerized SSH service Image, wird es mit einem Rechtsklick auf das Synology NAS herunterladen, am besten immer latest wählen. Alle Images sind schreibgeschützt und können mehrfach für weitere Container verwenden werden.

Das herunterladen kann einige Minuten in Anspruch nehmen, je nach grösse und download Bandbreite. Der Status beim herunterladen wird mit einem animierten Symbol dargestellt.

CLI   Das Docker Command ist:

Unter Abbild befinden sich die heruntergeladenen Images die auf dem Synology NAS verfügbar sind. Es können neue Container mit dem Assistenten Angedockt, gestartet werden.

CLI   Das Docker Command ist:

Nun auf Starten gehen um den Assistenten zu öffnen.

Auf Weiter um den Assistenten abzuschließen, und mit übernehmen den Container starten.

CLI   Das Docker Command ist:

Der laufende Container ist jetzt im Abschnitt Container zu finden.

CLI   Die vollständige Docker Ausgabe wie folgt:

Zurück in der Docker Übersicht sehen wir nun die Resourcen der gestarteten Container.

CLI   Das Docker Command ist:

Nun versuchen wir ein SSH-Terminal zum Container herzustellen. Dazu sehen wir im Abschnitt Container mit klick auf Details, auf welchem Port der SSH-Dienst horcht.

Im Überblick unter Port-Einstellungen finden wir bei Lokaler Port den gesuchten Wert, in diesem Fall ist es der Port 32789, die Port Adresse wird automatisch zugewiesen.

CLI   Ermitteln der Port Adresse

Jetzt können wir PuTTY oder KiTTY öffnen und Verbinden uns mit der IP des Synology NAS und dem Port 32789 zum Container, für CLI   Das Command wie folgt:

Anmelden mit root und dem Passwort root.

Die Docker Engine kann auch aus der Console genutzt werden, sofern das SSH Terminal unter DSM Systemsteuerung – SSH-Dienst aktiviert wurde.

Die in diesem Artikel gezeigte Anwendung von Docker soll als einfaches Beispiel darstellen, wie Docker auf einem Synology NAS anwendbar ist, natürlich gibt es nützlichere Container Anwendungen, wie Websever für das Entwickeln von Webanwendungen bis hin zu kompletten Entwicklungsumgebungen, es existieren bereits unzählige Docker Images auf Docker Hub https://hub.docker.com, und weiteren Docker Registraren. Dabei fragt mach sich schon, ob der Aufwand zur Installation seiner Entwicklerumgebung wie Xamp oder LAMP überhaupt noch zweckmäßig ist. An dieser stelle sein noch erwähnt, das alle Daten die im Container gespeichert werden, auf einem persistenten Volumen gespeichert werden müssen, denn mit beenden des Containers sind sämtliche arbeiten verloren.

Auch gibt es weitere Artikel zur Anwendung von Docker hier im Think Tank Blog, am besten einfach docker ins Suchfeld oben eingeben.

 

Docker DevOps Continuous Delivery

Docker im DevOps und Continuous Delivery Umfeld wird ein zunehmend wichtiger Bestandteil. Docker ist eine Virtualisierungslösung, die ohne Hypervisor auskommt, es wird Operating-system-level Virtualization mit Linux-Containern verwendet. Im Backend verlässt Docker sich ausschließlich auf LXC. Diese Container sind unabhängig voneinander, aber verwenden Teile des Linux-Kernels als Abstraktion gemeinsam. Dadurch ist die Effizienz wesentlich höher als bei anderen Virtualisierungslösungen.

Auf Operating-system-level Virtualization basierende Lösungen sind die bekanntesten Vertreter dieser Technik die Linux-Container. Dabei ist Docker weit verbreitet. Docker konkurriert mit dem auf App Container (appc) basierendem Rocket (rkt). Die Open Container Initiative (OCI) strebt eine Vereinheitlichung und gemeinsame Standards für Container-Formate und Container-Laufzeitumgebungen an.

Das Docker Prinzip

Nicht wie Hypervisoren zur Virtualisierung bietet Docker keine vollständige Virtualisierung von virtuellen Maschinen, vielmehr handelt es sich um Linux-Container (LXC oder Libcontainer, und chroot, Namespaces, Cgroups). Diese Container sind unabhängig voneinander, aber verwenden Teile des Linux-Kernels gemeinsam. Dadurch ist die Effizienz wesentlich höher als bei anderen Virtualisierungslösungen. Auf einer Hardware können wesentlich mehr Docker-Container betrieben werden als VMs.

Diagramm: Virtual Machines und Containers

Als Hypervisor basierte Lösung war Docker bis April 2016 auf Linux Host Systeme angewiesen. Auf Windows und Mac OS X konnte es nur mit einem zusätzlichen Linux-Layer installiert werden, beispielsweise über Docker Toolbox (beinhaltet Boot2Docker und Oracle VirtualBox). Ähnliches gilt für das Gast-Betriebssystem wo nur Linux möglich ist. Der Gast verwendet den Linux-Kernel des Host Systems.

Seit April 2016 gibt es Beta-Versionen von Docker for Mac and Docker for Windows, die als native Anwendungen laufen und ohne VirtualBox auskommen. Die Docker-Engine läuft unter einem Alpine-Linux auf einer virtuellen Maschine (Hyper-V bei Windows und xhyve in OS X).

Die Docker Machine

Die Boot2docker Machine unter Windows 10 wird als Virtuelle Linux Machine in VirtualBox ausgeführt. DevOps die beim deployen mit ESXi Hypervisoren arbeiten, benutzen oft die VMware Workstation, diese performanter ist als die VirtualBox, bevor die VMware Workstation aber genutzt werden kann, wird der Treiber von pecigonzalo benötigt, die Treiberdatei Docker Machine VMware Workstation Driver wird in das Programm Verzeichnis, Docker Toolbox kopiert.

  Docker Machine VMware Workstation Driver

Dieses Plugin für Docker Machine erstellt Docker-Hosts lokal auf einer VMware Workstation.

Abbildung: boot2docker shell

Docker – Up and Running: von Karl Matthias bei O’REILLY

Docker: Up & Running: Shipping Reliable Containers in Production