Whats IP Live Tile

Windows App Vorstellung, What’s IP von dem Neuseeländer Ulrich Roxburgh

What’s IP zeigt Informationen über die Internet-Verbindung per Live Tile. Die App wird sich bei Netzwerk Administratoren und IT-Techniker im Alttag als nützlich erweisen, da die sonst üblichen Dienstprogramme oder Eingabebefehle nicht abgerufen werden müssen. Im Gegensatz zu anderen Monitoring-Tools die zur Auswahl stehen, ermittelt What’s IP die aktuelle Interne IPv4-Adresse des Computers, als auch die Externe IP im Internet und zeigt diese im Live Tile an, öffnet man die App werden weitere Details der momentanen Verbindung aufgezeigt, wie Gateway, DNS-Server, SSID, Max Speed, die IPv6 Adresse und weiteres mehr. Bei allfälligen Netzwerkverbindungsprobleme wird eine Warnung ausgegeben.

App-Details im Windows App Store

Synology root Login aktivieren

Für versierte Linux Experten bietet sich auch unter Synology DSM 6 die Möglichkeit das SSH-Terminal zu nutzen. Da NAS meist hinter Firewalls stehen und SSH von Extern nicht erreichbar ist, wird der Login als Benutzer mit anschließendem sudo su root als zusätzlicher Aufwand betrachtet. Es gibt jedoch die Möglichkeit sich gleich als root anzumelden, dies hier im folgenden aufgezeigt wird.

Als erstes wird die DSM Systemsteuerung aufgerufen, der Erweiterter Modus muss aktiviert werden, damit das benötigte Icon, Terminal & SNMP erscheint.

Systemsteuerung
Systemsteuerung

Unter Terminal & SNMP wird der SSH-Dienst aktiviert.

SSH-Dienst aktivieren
SSH-Dienst aktivieren

SSH Login als Benutzer oder admin@diskstation, und das root Passwort ändern.

sudo_synouser

Noch den SSH Dienst für die root Anmeldung berechtigen.

sshd_config

Die als Kommentar Zeile markierte Option PermitRootLogin yes aktivieren, in dem das # entfernt wird.

Nun die DS Rebooten, danach kann sich root@diskstation direkt anmelden.

 

Vim, der vi-Editor

Vi ist ein klassischer Texteditor, der im Jahr 1976 seine erste Inkarnation auf den meisten Plattformen weltweit erlebte, seine Fähigkeit an jedem Computer in einem Command-Prompt vi zu nutzen, war stehts ein einfaches, aber leistungsfähiges Konzept.

VIMVim (Vi IMproved) ist eine Weiterentwicklung des Texteditors vi. Das freie Open-Source-Programm wurde 1991 von Bram Moolenaar veröffentlicht. Seitdem wird der Editor aktiv weiterentwickelt. Wie vi zeichnet sich Vim durch seine verschiedenen Betriebs-Modi aus, während viele andere gebräuchliche Editoren nur einen kombinierten Modus für Eingabe und Befehle kennen, in dem Befehle über Tastenkombinationen und grafische Oberflächen ausgeführt werden.

Vim funktioniert wie der vi-Editor im Textmodus auf jedem Terminal. Die Bedienung erfolgt dann üblicherweise über die Tastatur, eine Maus wird zwar auf vielen Terminals unterstützt, ihre Verwendung ist aber limitiert. Das ist zum einen historisch bedingt durch die zu Ur-vi-Zeiten Mitte der 1970er Jahre üblichen Bildschirmterminals mit einer langsamen, seriellen Verbindung zum Hauptrechner, zum anderen schätzen erfahrene Benutzer die Effizienzvorteile der mächtigen Tastatursteuerung („vi is at your fingertips“). Aus der Limitierung damaliger Terminals resultiert sein modales Konzept. Vim ist nahezu vollständig abwärtskompatibel zu vi, hat jedoch eine Vielzahl an Weiterentwicklungen und eine moderne grafische Benutzerschnittstelle mit Menüs (GVim) sowie eine vereinfachte Version für Einsteiger (eVim).
Vim kann auf vielen Betriebssystemen genutzt werden, und ist auf fast jedem GNU/Linux-Rechner zu finden. In der Regel wird beim Aufruf vi unter Linux Vim über eine Verknüpfung oder einen Alias aufgerufen. Welcher vi-Ableger gestartet wurde, lässt sich im Kommando-Modus über den Befehl :version überprüfen.

Offizielle Webseite: https://www.vim.org/

vi / vim graphical cheat sheet
vi / vim graphical cheat sheet