systemd-resolved

5
(2)

Ubuntu nutzt im Standard das resolvconf-Programm um die Konfiguration für die lokale DNS Auflösung vorzunehmen. Das resolvconf-Paket umfasst eine einfache Datenbank und eine Laufzeit zur dynamischen Änderung von Nameserver-Informationen. Normalerweise wird das Programm resolvconf über eine Netzwerkschnittstelle ausgeführt, um Routinen wie ifup, ifdown, NetworkManager, dhclient und pppd, oder lokale Nameserver wie dnsmasq zu pushen um die Nameserver-Informationen zu updaten.

Kommen auf einem Host statische IP Adressen und DNS Einträge zur Anwendung, sollte unter Ubuntu das resolvconf-Paket deaktiviert werden, damit nicht automatisch die DNS Konfiguration aus dem dnsmasq daemon vorgenommen wird, die Konfiguration die man in /etc/resolv.conf und /etc/network/interfaces editiert hat, werden sonst durch das resolvconf-Programm wieder überschrieben.

resolvconf deaktivieren

resolvconf aus boot level deaktivieren und das Programm beenden.

Den Network Manager anpassen mit default DNS.

Den Symlink resolv.conf unter /etc entfernen.

und eine neue resolv.conf Datei mit den Nameserver erstellen. in diesem Beispiel sind es die Google Public DNS.

In einem lokalen Netzwerk, oder einer ADS sollten die internen Nameserver genutzt werden.

Die resolv.conf Datei des systemd Konfigurationsprogramm löschen.

Änderung der Konfiguration ausführen.

Die Nameserver können auch in der Interface Konfiguration eingetragen werden.

Die Interface Bezeichnung (ens160) kann abweichen und muss der des jeweiligen Host entsprechen.

Die Datei /etc/resolv.conf sollte keineswegs fehlen.

Um die geänderte Netzwerk Konfiguration zu aktivieren muss diese in den Speicher eingelesen werden.

Troubleshooting

Viele Netzwerk Probleme beruhen auf fehlerhaften DNS oder falscher Konfiguration der resolver. In einem Heimnetzwerk gibt es oft keine internen DNS, dabei kann der Router oder die Firewall als Nameserver genutzt werden, wie beispielsweise die FRITZ!Box. Grundsätzlich sollte sichergestellt werden, das die eingesetzte Firewall über ein DNS Cache verfügt, bei semiprofessionellen Firewalls wie die FortiGate verfügt nicht jedes Modell über einen solchen Cache. Bei Open Source basierten Firewalls hingegen bieten die meisten über DNS forwarder oder dnsmasq als Cache.

Nach Änderungen der Nameserver bei Windows sollte der DNS Cache zurückgesetzt werden.   Eingabeaufforderung öffnen.

Bei Linux kann der DNS Cache zurückgesetzt werden, mit eines der folgenden commands, je nachdem welcher Dienst installiert ist.

Im Mac OS X   Terminal als root.

Ist kein interner DNS vorhanden, können die Nameserver des jeweiligen Internet Provider eingesetzt werden, bei Swisscom sind es folgende.

Beispiel einer Nameserver abfrage seines Providers unter Windows.

Beispiel Nameserver lookup query bei Linux.

Ein Ping -n1 löst Adressen zu Hostnamen auf mit Parameter -a und -4 für IPv4 Adresse.

 

Wie nützlich war dieser Beitrag?

Klicke auf einen Stern, um ihn zu bewerten!

Durchschnittliche Bewertung 5 / 5. Stimmenzahl: 2

Sei der Erste, der diesen Beitrag bewertet.

Es tut mir leid, dass dieser Beitrag nicht hilfreich war!

Lass uns diesen Beitrag verbessern!

Sag mir, wie ich diesen Beitrag verbessern kann?

Beitrag Teilen!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.