Windows 10 im abgesicherten Modus starten

Abgesicherter Modus für Problemlösungen

Windows 10 im abgesicherten Modus starten, um nur wesentliche Bestandteile das Betriebssystem zu laden, dies wird in diesem Beitrag gezeigt. Erweiterte Systemdienste, Programme im Autostart und andere, nicht benötigte, aber möglicherweise fehlerhafte Funktionen bleiben deaktiviert. Es werden nur die erforderlichen Basisdienste geladen, damit der PC überhaupt läuft. So können mögliche Fehler behoben werden.

Ab Windows 8 hat Microsoft den Weg zum abgesicherten Modus grundlegend geändert. Zuvor reichte es, wenn man während des Hochfahrens auf die Taste F8 drückte. Das geht nun nicht mehr. Wie man den abgesicherten Modus unter Windows 8.1 und Windows 10 erreichen kann, zeigt die folgende Vorgehensweise.

Es gibt mehrere Vorgehensweisen um Windows 10 im abgesicherten Modus zu booten, drei derer Möglichkeiten werden hier aufgezeigt.

Ein vorgehen ist es, über Start und auf Neu starten gehen, bei gleichzeitigem drücken der (Umschalt) Shift-Taste.

Neu starten + Umschalt -Taste drücken

Folgende Bilderstrecke zeigt den Ablauf.

Windows Problembehandlung
Windows Problembehandlung Erweiterte Optionen
Windows Problembehandlung Starteinstellungen
Windows Problembehandlung Starteinstellungen Neu starten
Windows wird vorbereitet
Windows Starteinstellungen

Durch drücken einer Nummerntaste 1-9 oder F-Taste F1-F9, Beispiel 4 für den Abgesicherten Modus.

Eine weitere Möglichkeit gibt es über Start Ausführen, und die Systemkonfiguration msconfig ausführen.

Start – Ausführen, oder Win + R
Abbildung: Systemkonfiguration

Mit OK bestätigen und ein Neustart durchführen, der nächste Start wird im abgesicherten Modus ausgeführt.

Eine weitere Möglichkeit ergibt sich mittels shutdown in der Befehlszeile, in dem man auf Start klickt und eingabe eingibt, dann auf Eingabeaufforderung klicken.

Start Eingabeaufforderung

Nach drücken der Eingabetaste wird das Menü mit den erweiterten Startoptionen aufgerufen und startet den Computer neu, hierbei muss „/o“ zusammen mit der Option „/r“ verwendet werden.

Möchte man das Startmenü mit F8-Taste dauerhaft wie zuvor bei Windows 7 haben, kann man eine Eingabeaufforderung als Administrator öffnen, und folgenden Befehl ausführen:

Nun wird die Option mit F8-Taste beim Start für einige Sekunden angezeigt.

Mit folgender Zeile kann man wieder die Windows 10 Standardeinstellung aktivieren:

 

MultiTail zum überwachen mehrer Log-Dateien

Multitail erlaubt das öffnen mehrer Log-Protokoll Dateien.

SysAdmins und Entwickler müssen bei der Überwachung und zur Kontrolle oft auf mehrere Protokolldateien gleichzeitig zugreifen, um Aufgaben effektiv lösen zu können. Um dies zu erreichen wird normalerweise jedes Logfile in einer neuen Shell geöffnet, auf die traditionelle weise zB. mit tail -f /var/log/messages. Sollen jedoch mehrere Log-Dateien gleichzeitig in Echtzeit angezeigt werden, kann das Tool Multitail herbeigezogen werden.

Multitail wird auf CentOS wie folgt installiert, das EPEL-Repository muss hinzugefügt sein.

Bei Debian und Ubuntu wird Mutitail mit apt-get installiert.

Standardmäßig macht Multitail dasselbe wie tail -f, die Dateien werden in Echtzeit angezeigt, um nun zwei verschiedene Dateien in einem Fenster zu öffnen, lautet die grundlegende Syntax:

Für Debian oben, und für CentOS (Red Hat) wie folgt, zusätzlich werden mit netstat -t die aktiven Verbindungen zum Webserver angezeigt:

Es werden alle access_log Protokolle in den Verzeichnissen logs geöffnet, und im Apache Color Schema angezeigt, durch das Command netstat -t werden die aktiven Verbindungen zum Webserver angezeigt.

Die selbe Ausgabe, jedoch die ersten 3 Logfiles in 3 Spalten, hier ein Apache Webserver auf CentOS:

Durch drücken der Taste ‚b‘ erscheint eine Liste mit den geöffneten Logfiles, diese per Cursor einzeln ausgewählt werden können.

Abbildung: multitail

Um durch die Log-Dateien zu blättern drückt man ‚b‘ und scrollt mit den Cursor Tasten nach oben oder unten, für Hilfe drückt man ‚h‘ dabei die verfügbaren Option in einer Liste ausgegeben werden.

Beim scrollen kann durch die Eingabe von ‚G‘ oder ‚gg‘ an den beginn, bzw. an das ende der Protokoll Datei gelangt werden, mit ‚q‘ kehrt man zurück, und verlässt anschließend Multitail.

Für Postfix gibt es ebenfalls ein Color Schema, die Syntax für /var/log/maillog wie folgt:

Viele Color Schemata sind in der Konfiguration /etc/multitail.conf definiert, beispielsweise für Asterisk, Bind, Samba, tcpdump und viele mehr, es können neue hinzugefügt werden, oder die bestehenden modifiziert werden.

Damit die multitail Zeile mit den Parameter nicht jedesmal erneut eingegeben werden muss, lässt sich die Zeile aus einem Script ausführen, die folgenden Zeilen einfach in einem Terminal einfügen:

Der Script /usr/bin/mtail muss noch ausführbar gemacht werden:

Wir haben hier nur ein paar grundlegende Anwendungen des Multitail-Befehls beschrieben. Eine vollständige Liste der Optionen  findet man in der Manpage von Multitail, mit multitail -h wird die Syntax Hilfe mit reichhaltiger Auswahl an möglichen Parameter ausgegeben.

 

phpSysInfo Installation auf Ubuntu

phpSysInfo Ubuntu System Information

phpSysInfo zeigt Status Informationen zum Ubuntu System übersichtlich in einer PHP-Webseite.

 

INSTALLATION

Die Installation von phpSysInfo kann mit  Copy Paste der folgenden Zeilen in einer Terminal Console durchgeführt werden:

Auf Github ist jeweils das letzte phpSysInfo Release verfügbar.

Die phpSysInfo Seite durch Benutzeranmeldung und Passwort schützen, über die Apache-htaccess Authentifizierung.

Ein gewünschter Benutzer [username] und ein Passwort anlegen, und es sich merken, es wird später für die Anmeldung benötigt.

Der Vorgang sieht etwa wie folgt aus, mit Beispiel Benutzer homer.

Die Apache Zusatzkonfiguration mit der Konfigurationsdatei in das Verzeichnis „/etc/apache2/sites-available/“ erstellen:

Zielen  Copy Paste in Terminal Shell.

Stelle sicher, dass in der php.ini der safe_mode auf off gesetzt ist.
Anstelle von Domain.com den im DNS tatsächlich vorhandene Domainname einsetzen.

Nachdem wir unseren virtuellen Host erstellt haben, muss dieser aktiviert werden, dazu enthält Apache das a2ensite-Tool, damit unsere Website wie folgt aktivieren:

Fertig, jetzt muss nur noch der Apache Webserver neu gestartet werden, damit die Änderungen wirksam werden:

Aufrufen mit http://ip-oder-hostname/phpsysinfo

Abbildung: phpSysInfo

Benutzer und Passwort dieses zuvor mit htpasswd eingegeben wurde.

 

Quellen Link  phpsysinfo

ANFORDERUNGEN

PHP 5.1.3 oder höher mit der Erweiterung SimpleXML, PCRE, XML und DOM.

Empfohlene Extensions:
mbstring: Required for *nix non UTF-8 systems
com_dotnet: Required for Windows environments
xsl: Required for static mode
json: Required for bootstrap mode

AKTUELLE GEPRÜFTE PLATTFORMEN

Linux 2.6+
FreeBSD 7+
OpenBSD 2.8+
NetBSD
DragonFly
HP-UX
Darwin / Mac OS / OS X
Windows 2000 / XP / 2003 / Vista / 2008 / 7 / 2011 / 2012 / 8 / 8.1 / 10 / 2016 / 2019
Android

BEKANNTE PROBLEME

phpSysInfo ist nicht kompatibel mit SELinux.

SELinux auf disabled setzen, mit ausführen folgender Zeile wird /etc/selinux/config geändert und der Server anschließend rebootet.